Sinema Jazeera Dienstag, 6.3.2018 / ab 20:00 Uhr

Sinema Jazeera
Dienstag, 6.3.2018 / ab 20:00 Uhr

••• “At five in the afternoon – Panj é asr” •••

Afghanistan 2003, Regie: Samira Makhmalbafdari mit engl. UT, 102 Minuten

Afghanistan nach dem Sturz des Taliban-Regimes. Noqreh, eine junge Frau, lebt mit ihrem Vater, ihrer Schwägerin Leilomah und deren krankem Kind in dem vom Krieg weit gehend zerstörten Kabul. Große Hoffnungen verbinden sie mit der Rückkehr von Noqrehs Bruder aus Pakistan, denn die Familie lebt in bitterer Armut. Auf der Suche nach einer festen Bleibe zieht die Familie von Provisorium zu Provisorium. Während der sehr konservativ eingestellte Vater voller Verzweiflung die “gottlos” gewordene Stadt verlassen möchte, gibt Noqreh ihren Traum von einer besseren Zukunft nicht auf. Heimlich besucht sie eine neu eröffnete Mädchenschule und ist von der Vision fasziniert, einmal Präsidentin von Afghanistan zu werden.
Der im Detail äußerst präzis beobachtete, ausschließlich mit Laiendarstellern besetzte Film ist realistisch und symbolisch zugleich, verweigert sich mit seinem bitteren Finale aber jeder schnellen Hoffnung auf eine Besserung der Zustände.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.
Eintritt: Spende.

Anarchistisches Infocafé Montag, 26.2.2018 / 20:00 Uhr

Anarchistisches Infocafé

Montag, 26.2.2018 / 20:00 Uhr

—– “Projekt A” —–


Dokumentarfilm 2015, Regie: Marcel Seehuber, Moritz Springer, dt., 85 Minuten

Mit dem Zeigen des Films “Projekt A” wollen wir im Anarchistischen Infocafé eine Diskussion ermöglichen, die sich mit dem Film an sich, als auch mit dem Verständnis von Anarchie im Allgemeinen auseinandersetzt. Der Film zeigt verschiedene anarchistische Projekte aus dem europäischen Raum, die nebeneinander vorgestellt und mit inhaltlichen Erklärungen ergänzt werden. Innerhalb dieser Darstellungen wird auf verschiedenen Ebenen die Theorie und Praxis anarchistischer Bewegungen beleuchtet.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Anarchistisches Infocafé

Anarchistisches Infocafé
Montag, 12.2.2018 / 20:00 Uhr


“Veranstaltung zum Angriff der Türkei auf Afrin”

Im Januar 2018 hat die Türkei ihre lange immer wieder erhobene Drohung wahrgemacht und den Kanton Afrin in Rojava militärisch angegriffen. Dabei setzt sie neben deutschen Leopard 2-Panzern und den eigenen Kampfflugzeugen auch dschihadistische Milizen als Bodentruppen ein. Auch wenn nennenswerte militärische Erfolge bisher ausbleiben, steht die Autonomiebehörde in Rojava derart unter Druck, dass sie Assad aufgefordert hat, Truppen zu schicken um “Syrien zu schützen”.

Wir wollen mit Vertreter*innen von Nav-Dem, dem kurdischen demokratischen Gesellschaftszentrum und Civaka Azad, dem kurdischen Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit nicht nur über die aktuellen Entwicklungen in Afrin, sondern auch über die (geo)politischen Hintergründe des Angriffs sprechen. Zugleich wird es eine kleine Einführung in das Projekt der Demokratischen Föderation Nordsyrien geben.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen. Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sinema Jazeera
Dienstag, 6.2.2018 / ab 20:00 Uhr

••• “Tonpuppen” •••


Tunesien 2002, Regie: Nouri Bouzid
arab. mit dt. UT, 100 Minuten

Ein etwa 40-jähriger Mann verdient sich seinen Unterhalt, indem er Kinder aus seinem armen Heimatdorf als Haushaltshilfen für neureiche Hauptstädter vermittelt. Einst selbst auf diese Weise nach Tunis gekommen, weiß er um die Abgründe der harmlos erscheinenden Tätigkeit, die bis zu sexuellen Übergriffen reichen. Deshalb verbürgt er sich für die Sicherheit der ihm anvertrauten Kinder und Frauen und sorgt sich um sie. Als eine Neunjährige bei ihm Schutz sucht, beginnt er sein eigenes Tun in Zweifel zu ziehen.
Mit teils sehr poetischen, teils realistischen Bildern schildert Nouri Bouzid das starke Gefälle zwischen Reichen und Armen in seinem Land, das in der Ausbeutung der Frauen als billige Arbeitskraft und als Sexualobjekt noch eine weitere gesamtgesellschaftliche Komponente bekommt.
Hat sich, sieben Jahre nach dem ‘Arabischen Frühling’, etwas verändert?

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.
Eintritt: Spende.

African Food Küfa und Film am 5. Februar

Vegetarisch/Vegan
Jeden 1. & 3. Montag im Monat
Ab 19:30h gegen Spende: 3-5€

5. Februar
African Film Abend: Ken Bugul (Niemand will sie)
&
African Food Küfa
Die Küfa bietet eine Möglichkeit zur Unterstützung, zur Vernetzung und zum
Austausch. Gerne möchten wir diese Küfa langfristig als
Finanzierungsmöglichkeit für Refugees weiterführen.
Wir freuen uns auf euch!

SoliPartys im New Yorck ? Diskussion 21. Februar 2018

***english below

***français en bas

Liebe Leute,

wir möchten Euch herzlich zu unserer Diskussionsveranstaltung zu der Frage

Solipartys im New Yorck?” am Mittwoch den 21.2. um 19 Uhr

in der NewYorck im Bethanien einladen (Mariannenplatz 2A).

Nach dem einjährigen Partystop seit September 2016

(Statement der NewYorck dazu siehe: http://newyorck.net/2016/12/15/bis-auf-weiteres-keine-soli-parties-mehr-in-der-newyorck-im-bethanien-until-further-notice-no-soli-parties-at-newyorck-in-bethanien-2/)

haben seit November 2017 drei Partys im NY stattgefunden (Statement zur Wiedereröffnung von der Awareness AG, siehe http://newyorck.net/2017/11/17/reclaim-new-yorck-reclaim-party-culture/).

Wir haben seither viele unterschiedliche Eindrücke zur Umsetzung unseres Awareness- und Sicherheitskonzepts und zur allgemeinen Atmosphäre während den Partys gesammelt und haben gemeinsam mit den Partyorganisator*innen jede Party ausgewertet. Dabei sind viele Fragen zur Berliner Partykultur im Allgemeinen und zu unseren selbstorganisierten Strukturen aufgekommen.

Nun möchten wir Euch einladen mit zu diskutieren. Mithilfe eines offenen Evaluationsprozeßes möchten wir entscheiden, ob wir das NY auch weiterhin für Partys zur Verfügung stellen können und wenn ja unter welchen Bedingungen. Wir sind leider immer weniger in der Gruppe geworden, deshalb wünschen wir uns auch noch mehr Mitstreiter*innen, die Lust haben sich im NY zu engagieren und dafür Verantwortung zu übernehmen, dass der Raum sicherer wird. Außerdem haben wir Lust uns weiter mit Gästen und anderen Gruppen/Projekten zum Thema Awareness und Sicherheit auf Solipartys auszutauschen.

Wir würden gerne folgende allgemeine und NY-spezifische Fragen mit Euch diskutieren:

1. Wie habt ihr die Stimmung bei den letzten Parties im NY empfunden, habt ihr Verbesserungsvorschläge, Kritik oder Ideen für die Zukunft? Oder wart ihr aus bestimmten Gründen nicht da, die ihr mit uns teilen würdet?

2. Was kann Awareness bei Parties bewirken? Ist Awareness bei Partys im sexistischen Normalzustand eine Illusion?

3. Awareness – zwischen Selbstorganisation und Kontrolle: Wie schaffen wir es einerseits, dass sich alle verantwortlich fühlen und andererseits eine verlässliche, identifizierbare Struktur zu stellen?

4. Aufgabenbereiche von Awareness: Was ist alles Awarenessarbeit und wer ist dafür verantwortlich? Was passiert vor und nach den Parties?

5. An wen soll der Raum vergeben werden? Über welche Kanäle wird zu Parties eingeladen? Welche Auswirkungen haben die genannten Punkte auf die Stimmung? Und was bedeutet das dann für die Offenheit von der NY?

Wenn Ihr diesbezüglich etwas schreiben wollt, einfach so oder weil ihr nicht da seid oder Euch anonym äußern möchtet, freuen wir uns auch sehr über schriftliche Beiträge an diese Mailadresse. Wenn Ihr damit einverstanden seid, würden wir diese dann öffentlich ausstellen und für eine Art „stille” Diskussion verwenden.

Das NY ist über einen Seitenflügel mit dem Fahrstuhl zu erreichen und hat eine Toilette die Rollstuhlfahrer*innen nutzen können. Wenn ihr den Weg noch nicht kennt, schreibt uns vorher eine Email!

Wir freuen uns auf eine anregende und solidarische Diskussion.

Reclaim partyculture, reclaim NY.

Kommt am 21.2., 19 Uhr ins New Yorck.

Eure Awareness-AG

Dear people,

We would like to invite you to our discussion on the question

“Soliparties in New Yorck?” On wednesday the 21st of february. at 7 pm

at New Yorck in Bethanien (Mariannenplatz 2A).


After the one-year party-stop that was decided in September 2016

(NewYorck statement see: http://newyorck.net/2016/12/15/bis-auf-weiteres-keine-soli-parties-mehr-in-der-newyorck-im-bethanien-until-further-notice-no-soli-parties-at-newyorck-in-bethanien-2/),

three parties have taken place in NY since November 2017

(statement on the reopening of Awareness AG, see http://newyorck.net/2017/11/17/reclaim-new-yorck-reclaim-party-culture/).

Since then, we have collected many different impressions about the our awareness and security concept and the general atmosphere during the parties and have evaluated each party together with the party organizers. Many questions about Berlin’s party culture in general and our self-organized structures have come up.

Now we would like to invite you to join in the discussion. With the help of an open evaluation process, we want to decide if we can continue to provide the NY for parties and if so under what conditions. Unfortunately, we have become less and less in the group, so we also wish to find more people , who would like to get involved in the NY and take responsibility for making the space safer. We also want to continue to share with guests and other groups / projects on the topic of awareness and security on Soliparties.

We would like to discuss the following general and NY specific questions with you:

1. How did you feel about the atmosphere at NY’s last parties? Do you have suggestions for improvement, criticism or ideas for the future? Or were you not there for some reason you would share with us?

2. What can awareness do at parties? Is awareness an illusion?

3. Awareness – between self-organization and control: how do we make everyone feel responsible on the one hand and on the other hand provide a reliable, identifiable structure?

4. Tasks of Awareness: What is awareness work and what are the limits of it? Who is responsible for it? What happens before and after the parties?

5. Whom should the room be given to? Over which channels, mailings lists etc. do we invite for parties? What effects do these points have on the atmosphere? And what does that mean for the openness of the NY?

If you want to write something about this, just like this or because you are not there or would like to express yourself anonymously, we are also very happy about written contributions to this email address. If you agree, we would then publicly display them and use them for a kind of “silent” discussion.

The NY is accessible via a side wing with the elevator and has a toilet that wheelchair users can use. If you do not know the way, email us first, so we can explain to you/ pick you up!

We look forward to a stimulating and constructive discussion.

Reclaim partyculture, reclaim NY! Join us on the 21st., at 7 pm in New York

Your Awareness AG

Cher*e*s tou*te*s;

Nous aimerions vous inviter chaleureusement à la soirée-débat autour de la question

« Soirées de soutien à New Yorck ? » le mercredi 21/02 à 19h

à New Yorck à Bethanien (Mariannenplatz 2A).

Après l’arrêt des soirées depuis septembre 2016 (Prise de position du New Yorck à ce propos, en allemand et anglais, voir ici : http://newyorck.net/2016/12/15/bis-auf-weiteres-keine-soli-parties-mehr-in-der-newyorck-im-bethanien-until-further-notice-no-soli-parties-at-newyorck-in-bethanien-2/), trois soirées ont eu lieu depuis novembre 2017 à NY (Prise de position concernant la réouverture voir ici http://newyorck.net/2017/11/17/reclaim-new-yorck-reclaim-party-culture/).

Nous avons collecté depuis plein d’impressions différentes sur la mise en pratique de notre concept d’Awareness (attention/sensibilisation) et de sécurité ainsi que sur l’atmosphère générale durant les soirées et avons évalué chaque soirée avec les organisat*rices. Beaucoup de questions ont ainsi surgi concernant la culture festive berlinoise en général et nos structures autogérées en particulier. Maintenant nous aimerions vous inviter à participer à la discussion. A l’aide d’un processus d’évaluation ouvert nous aimerions décider si nous pouvons continuer de mettre à disposition NY pour des soirées et, si oui, sous quelles conditions.

Malheureusement nous sommes devenu*e*s de mois en moins nombreus*es dans le groupe, c’est pourquoi nous souhaitons aussi plus de participant*e*s, qui ont envie de s’engager et de prendre la responsabilité que cet espace devienne plus sûr. De plus, nous avons envie de continuer d’échanger avec convives et d’autres groupes/structures sur la thématique de l’Awareness et la sécurité dans les soirées de soutien.

Nous aimerions discuter avec vous les questions générales et spécifiques à NY suivantes :

1. Comment avez-vous ressenti l’ambiance lors des dernières soirées à NY, avez-vous des propositions d’amélioration, des critiques ou des idées pour l’avenir ? Ou n’avez-vous pas été là pour des raisons précises que vous aimeriez partager avec nous ?

2. Que peut faire l’Awareness dans les soirées ? L’Awareness lors de soirées dans un contexte de sexisme ordinaire est-elle une illusion ?

3. Awareness – entre autogestion et contrôle : Comment arriver à ce que, d’une part, tout le monde se sente responsable et, d’autre part, mettre en place une structure fiable et identifiable ?

4. Attributions de l’Awareness: Que comprend le travail d’Awareness et qui en est responsable ? Que se passe-t-il avant et après les soirées ?

5. A qui l’espace doit-il être mis à disposition ? Par quels canaux inviter aux soirées ? Quelles conséquences les points évoqués ont-ils sur l’ambiance ? Et que signifie cela alors pour l’esprit d’ouverture de NY ?

Si vous voulez écrire quelque chose à ce sujet, comme ça ou parce que vous n’êtes pas là ou parce que vous aimeriez vous exprimer de façon anonyme, nous nous réjouissons aussi beaucoup de recevoir des contributions écrites à cette adresse mail. Si vous en êtes d’accord, nous les présenterons alors publiquement et les utiliserons pour un gendre de discussion « muette ».

NY est accessible en ascenseur par une aile du bâtiment et a une toilette que des personnes en fauteuil roulant peuvent utiliser. Si vous ne connaissez pas encore le chemin, écrivez-nous un mail/courriel avant !

Nous nous réjouissons d’avoir une discussion stimulante et solidaire.

Reclaim partyculture, reclaim NY. Venez le 21/2, 19h au New Yorck.

Votre Awareness-AG (Groupe de Tavail Awareness)

african food küfa

El primer y tercer lunes de cada mes A partir de las 19:30h

The first and third monday of every month

starts at 19.30

Der erste und dritte Montag im Monat

ab 19.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Küfa bietet eine Möglichkeit zur Unterstützung und Vernetzung sowie zum Ausstausch. Gerne möchten wir diese Küfa langfristig als Finanzierungsmöglichkeit für Asylsuchende Menschen weiterführen. Wir freuen uns auf euch!

The Küfa (Kitchen for all) is a possibility for supporting, networking and exchanging. We would like to use the Küfa as a longterm possibility to support Asylumseeking Human-Beings financially. You are welcome to join us!

Las Küfa (Cocina Para Todas) son comedores populares que abren la posibilidad de intercambio y tejer red. En nuestro caso queremos con las Küfas crear un espacio a largo plazo que permita tener unos ingresos regulares a personas a quienes son negados los derechos humanos básicos. Pásate y díselo a tus amistades!

Vegan / Vegetarian Food. Spende / Donation / Donativo: 3-5€


					

Anarchistisches Infocafé

Montag, 22.1.2018 / 20:00 Uhr

“Fluchtraum Nordfrankreich: die aktuelle Situation Geflüchteter in und um Calais”

Flüchtende werden immer wieder aus dem Blick der Öffentlichkeit verbannt. Sei es in Berlin die Räumung der Gerhart-Hauptmann-Schule oder wie im Oktober 2016 die Räumung des Geflüchtetencamps, dem sogenannten “Dschungel von Calais”. Calais ist heute aus den Medien verschwunden, doch die Menschen sind es nicht. Letzten Oktober, ein Jahr nach der Räumung, lebten immer noch bis zu 1200 Menschen in und um Calais, die meisten davon obdachlos. Wind, Wetter, Faschist*innen und Polizeigewalt schutzlos ausgeliefert.

Ein Unterstützer, der fast 3 Monate vor Ort war, erzählt nun von der aktuellen Situation der Menschen. Drumherum gibt es ein paar Infos zur Vorgeschichte seit den 90er Jahren bis zur Räumung im Oktober 2016.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis

Sinema Jazeera
Dienstag, 16.1.2018 / ab 20:00 Uhr

“Eine respektable Familie – Yek khanevadeh-e mohtaram”
Iran 2012,

Regie: Massoud Bakhshi, farsi. mit dt. UT, 87 Minuten

Ein Mann wird auf dem Weg zum Flughafen aus dem Taxi heraus entführt und verschleppt.
Der Mann ist Arash Saafi, Gastprofessor an der Universität Shiraz. Nach 22 Jahren im Westen ist er für ein Semester in den Iran zurückgekehrt. Doch bald stellt sich heraus, dass niemand an seinen kritischen Schriften interessiert ist. Frustriert kündigt er seine Rückkehr nach Paris an. Aber mit seiner Ausreise gibt es plötzlich Probleme.
In Rückblenden entspinnt sich ein Familiendrama: Der ältere Bruder ist im Iran-Irak-Krieg gefallen. Der Vater weist die trauernde Mutter in die Psychiatrie ein und lebt mit seiner Zweitfrau und dem gemeinsamen Sohn Jafar in Teheran. Eines Tages steht Hamed, der Sohn Jafars, vor der Tür und holt Arash ab, damit dieser seinem todkranken Vater die letzte Ehre erweist …
In meisterhafter Verschränkung der Zeitebenen und der Genres zeichnet Massoud Bakhshi ein düsteres Bild des heutigen Iran, der die Erinnerung an den Iran-Irak-Krieg nicht abschütteln kann.
Der Film ist auch eine Reflexion über Gewalt und Politik, Korruption und Doppelleben und führt direkt hinein in die Demonstrationen von 2009 und deren Forderungen nach gesellschaftlicher Veränderung.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien. Eintritt: Spende.

Anarchistisches Infocafé
Montag, 8.1.2018 / 20:00 Uhr

Film mit anschließender Diskussion / Documental y Informaciónes

“CECOSESOLA – The history of the cooperative with 1000 workers

– La historia de la cooperativa con 1000 trabajador@s”

Dokumentarfilm / Documental Venezuela
spanisch mit engl. UT / español con subtitulos en english, 59 Minuten

“CECOSESOLA – Die Geschichte einer Kooperative mit 1000 Arbeiter_innen”
Die Kooperative existiert im Bezirk Barquisimeto seit dem 17. Dezember 1967 und ist eine der größten basisorganisierten Kooperativen in Venezuela. Der Dokumentarfilm erzählt die Geschichte dieser mittlerweile mehr als 20.000 Mitglieder zählenden Kooperative, die neben mehreren landwirtschaftlichen Betrieben unter anderem eine Poliklinik sowie ein Beerdigungsinstitut betreibt – alle mit rotierenden Belegschaften.

CECOSESOLA se constituye en Barquisimeto, como un organismo de integración cooperativa a partir del 17 Diciembre del año 1967. Se trata de un espacio de encuentro donde hacemos vida activa más de 50 organizaciones de los sectores populares, integradas en una red de producción de bienes y servicios que reúne a más de 20.000 asociados provenientes de los sectores populares. A través de esta red desarrollamos una gran variedad de actividades tales como: producción agrícola, producción agroindustrial en pequeña escala, servicios funerarios, de transporte, de salud, ahorro y préstamo, fondos de ayuda mutua, distribución de alimentos y de artículos para el hogar. Somos más de 1.300 trabajadores asociados que gestionamos las actividades cotidianas a través de una participación abierta a todos y todas, sin jerarquías. http://cecosesola.net/

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.