Anarchistisches Infocafé
Montag, 8.5.2017 / 20:00 Uhr

Wir zeigen den biografischen Dokumentarfilm:

“Ein Lied für Argyris”

Schweiz/ Griechenland 2006
Regie: Stefan Haupt
swyzer-dt./ griechisch mit dt. UT
105 Minuten

Der Film folgt dem Lebensweg des heute 77-jährigen Argyris Sfountouris, der sich mit dem Wahnsinn auseinandersetzt, der ihm als Kind widerfuhr: Im Sommer 1944 wurden seine Eltern und Verwandten sowie über 200 weitere Menschen aus dem griechischen Dorf Distomo Opfer des grauenhaften Massakers einer deutschen SS-Division, das als Reaktion auf einen Partisanenangriff verübt wurde.
Dann, als 8-jähriger, wurde er aus einem griechischen Waisenhaus in das Schweizer Kinderdorf Pestalozzi geholt und Ende der sechziger Jahre beteiligt sich Argyris am Widerstand gegen die brutale griechische Militärdiktatur der (von den Westmächten unterstützten) Obristen. Mit Erfolg.
Was in den folgenden Jahrzehnten nicht zu gelingen schien, war, den Opfern von Distomo Gerechtigkeit zu verschaffen. Er klagte gemeinsam mit vielen Menschen aus Distomo vor Gerichten in Deutschland, Griechenland und vor dem Europäischen Gerichtshof auf Entschädigungszahlungen.
Mit der deutschen Verweigerungshaltung in dieser Frage findet er sich bis heute nicht ab.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sinema Jazeera
Dienstag, 2.5.2017 / ab 20:00 Uhr


—– “Letters to the President” —–

Dokumentarfilm
Iran 2009
Regie: Petr Lom
Farsi mit engl. UT
72 Minuten

Ahmadinedschad, Staatschef im Iran von 2005 bis 2013, liess sich zur anstehenden Präsidentenwahl, am 19. Mai 2017, registrieren; darf jedoch nach Überprüfung durch den Wächterrat nicht mitspielen.
Der Film zeigt eine seiner Wahlkampfmethoden mit der er 2009 für seine zweite Amtszeit wieder gewählt wurde.
Nach unendlich langem warten auf Drehgenehmigungen durfte der Filmemacher Lom im Wahljahr 2009 Ahmadinedschad bei der Reise in sein Heimatdorf, zu Wahlveranstaltungen, begleiten.
Dabei zeigte sich bald, wie komplex iranische Realitäten sind. Tatsächlich loben alle den starken Mann, auf den zweiten Blick schimmert jedoch massive Unzufriedenheit mit seiner Wirtschaftspolitik durch.
Sein unmittelbares Thema sind jene Bittstellerbriefe, in denen man beim Präsidenten Mikrokredite beantragt, eine ungerechte Behandlung durch Behörden beklagt oder anderweitig um Unterstützung bittet. Diese Briefe werden in einer eigenen Behörde gesammelt und ausgewertet. ‘Letters to the President’ macht deutlich, dass das Hauptziel dieser Einrichtung, zu der auch ein Call Center gehört, die Propaganda ist. Er zeigt die Arroganz mancher Mitarbeiter_innen und die Verzweiflung der Leute, die mit leeren Händen wieder gehen.
An diesem Ort offenbart das iranische Volk seine Sorgen, von denen es im Überfluss zu haben scheint.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, und wie immer, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.
Eintritt: Spende

Anarchistisches Infocafé
Montag, 24.4.2017 / 20:00 Uhr


Vor dem G20-Gipfel in Hamburg:

Veranstaltung zur Repression bei Gipfelprotesten

Der Mord an Carlo Giuliani und die Verhaftung und Misshandlung Hunderter DemonstrantInnen beim G8-Treffen 2001 in Genua war zweifellos ein Höhepunkt der Repression bei Gipfelprotesten. Doch auch beim IWF-Treffen in Berlin 1988 oder in Prag 2000, beim G8-Gipfel 2003 in Evian oder 2007 in Heiligendamm haben Polizei und Geheimdienste ihr gesamtes Arsenal aufgefahren. Nirgends gelang es dabei, die vielfältigen Bewegungen aufzuhalten.
Bei der Veranstaltung zeigen wir den Film „OP Genua 2001 – Öffentliche Sicherheit und Ordnung“, der 2007 entstand und einen sehr guten Einblick in die Polizeitaktik auf der Strasse gibt.
Ein Mitglied der Gipfelsoli-Infogruppe wird anschliessend über die Repression bei ausgewählten Gipfeltreffen berichten. Danach tragen wir die Fakten zur Sicherheitsarchitektur beim G20-Gipfel in Hamburg zusammen.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

—english below—

Bericht von der Veranstaltung am 6.2.17:

Warum kommt es auch in alternativen,
selbstverwalteten Veranstaltungsräumen so oft zu Übergriffen und sexualisierter Gewalt, und was können wir vielleicht dagegen tun?

Zum Kontext der Veranstaltung
Protokoll:
1. Input Awarenessteam von der Party am 10.12.2017
2. Input New Yorck
3. Input Gruppe von FLTI* (aktiv in antirassistischen Zusammenhängen)
4. Zusammenfassung der Diskussionen in Kleingruppen

Zum Kontext der Veranstaltung
Anlass für die Veranstaltung war eine Vergewaltigung auf einer Soli-Party im Dezember 2016. Infolgedessen hat die New Yorck im Bethanien bis auf weiteres alle in ihren Räumen geplanten Soli-Parties abgesagt und beschlossen, dass hier erst wieder Soli-Parties möglich sein werden, wenn bessere Strukturen zur Prävention und demUmgang mit sexualisierter Gewalt geschaffen worden sind, so dass sich soweit wie möglich alle Menschen hier auf Parties sicher fühlen und ohne Angst feiern können.
Da die NewYorck mit diesem Problem nicht alleine ist, sondern es in vielen oder sogar den meisten Veranstaltungsorten regelmässig zu übergriffigem Verhalten kommt, sollte es auf der Veranstaltung nicht alleine um die NewYorck im Bethanien gehen, sondern das Problem breiter diskutiert werden. Die Einladung zur Veranstaltung findet sich hier (http://newyorck.net/).
Zur Veranstaltung am 6.2.17 kamen über 150 Menschen. Das zeigt für uns nicht nur die dringende Relevanz des Problems,sondern auch, dass viele Menschen gerne für Parties ohne Angst aktiv werden wollen. Wir fanden es allerdings sehr schade (und halten es auch nicht für einen Zufall, sondern für ein strukurelles Problem), dass ausgerechnet Cis-Männer* bei der Veranstaltung deutlich in der Unterzahl waren.
(* Als Cis-Männer werden Männer bezeichnet, die sich mit dem Geschlecht identifizieren, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Cis ist dabei der Gegenbegriff zu trans.)
Die Idee der Veranstaltung war, sich nach mehreren kurzen Inputs in Kleingruppen zu dem Thema auszutauschen und das dann später in der großen Runde  wiederzusammenzutragen. Nicht nur, aber auch der großen Anzahl der Interessierten war es wohl geschuldet, dass viele Diskussionen nur angerissen werden konnten, und auch viele Themen, die wichtig gewesen wären, nicht besprochen werden konnten.
Weiter unten findet sich ein ausführliches Protokoll vom Treffen, vorweg schon einmal folgende Punkte:

– Wir wünschen uns, dass es nicht bei einer Veranstaltung zu diesem Thema bleibt. Allerdings haben wir als Vorbereitungsgruppe nicht die Kapazitäten, weitere solche Veranstaltungen alleine zu stemmen.

– Wir hoffen, dass sich Projekte, Gruppen und_oder Einzelpersonen finden werden, die Folgeveranstaltungen organisieren möchten. Wer daran Interesse hat, kann sich gerne an unsere Mailadresse (partywithoutfear@riseup.net) wenden

– Wir freuen uns über Feedback zur Veranstaltung am 6.2.17, gerne an unsere Mailadresse (partywithoutfear@riseup.net)

– Wir wollen einen Berlin-weiten Mailverteiler von alternativen Veranstaltungsorten,selbstorganisierten Party-Gruppen und Awareness-Projekten erstellen, um unsgegenseitig über Veranstaltungen, Konzepte, aber auch etwa aktuelle Warnungen bzw. Hausverbote etc. auf dem Laufenden zu halten. Wenn ihr mit Eurem Projekt oder Eurer Gruppe hier drauf wollt, schickt uns ebenfalls gerne eine kurze E-Mail

-Wenn ihr interessiert seid, konkret daran mitzuarbeiten, dass in der NewYorck im Bethanien wieder Soli-Parties möglich sind, und zwar mit deutlich besserenAwarnessstrukturen als bisher, könnt ihr Euch gerne direkt an die NewYorck wenden (newyorck@so36.net)

– Wir unterstützen die Idee eines Blogs zum Thema awareness in Berlin, auf dem dann Flyers in mehreren Sprachen, Hintergrundtexte, Adressen und Links etc. zusammengetragen und gefunden werden könnten.

PROTOKOLL

Ablauf:
* Input Awarenessteam der Party am 10.12.16
* Input New Yorck
* Input Gruppe von FLTI* (aktiv in antirassistischen Zusammenhängen)
* Diskussion in Kleingruppen
* Präsentation der Kleingruppendiskussionen in der Großgruppe und abschließende   Diskussion

1.Input Awarenessteam von der Party am 10.12.16
Es geht uns nicht darum hier mitzuteilen, was genau passiert ist, entsprechend sollen hier keine Details des Vorfalls geschildert werden. Wir sind lediglich hier, um unsere Analyse dessen zu teilen, wie wir mit der Vergewaltigung und dem Täter umgegangen sind, und um Gerüchte über den Umgang damit aus dem Weg zu räumen.

-das Awarenessteam (ca. 8 Personen) wurde über die Vergewaltigung informiert und hat die Party sofort abgebrochen

-der Täter wurde in Begleitung von 20 Menschen rausgeschmissen. Er behauptete, er wisse nicht, was passiert sei, und beurteilte den Rausschmiss als eine rassistische Handlung gegen ihn als Schwarzen Mann

-wir konnten verschiedene rassistische Dynamiken in der Situation feststellen: einmal in der Art und Heftigkeit des Umgangs mit dem Täter und gleichzeitig dieTatsache, dass eine Schwarze Person des Awarenessteams sofort dem Täterumfeld zugeordnet wurde, anstatt als Teil des Awarenessteams identifiziert zu werden (dabei war Teil des Problems, dass wir als Awarenessteam nicht klar markiert und sichtbar waren)

-obwohl wir in Absprache mit der betroffenen Person nicht die Bullen rufen wollten, riefen andere Menschen, die die Situation mitbekommen hatten, unkoordiniert die Bullen. Diese verhafteten den Täter

-Die Polizei wollte ins New Yorck, wurde aber nicht reingelassen

2.Input NewYorck

-wir, die New Yorck im Bethanien, tragen die Verantwortung für diesen Raum, der sich in unserem Projekt befindet und der von sehr unterschiedlichen Gruppen für diverse Veranstaltungen, u.a. auch Soli-Parties, genutzt wird

-wir müssen selbstkritisch sein: wir wussten Bescheid über wiederholte Übergriffe und wir haben es nicht wirklich geschafft auf dieses Problem zu reagieren

-wir haben uns nicht beteiligt am kollektiven Prozess einiger anderer Hausprojekte um sexualisierte Gewalt zu verhindern, und haben einen offenen Brief von November 2014 mit einem Aufruf diesbezüglich (“Wir haben keinen Bock mehr! Offener Brief linker
Veranstaltungsorte” (https://linksunten.indymedia.org/de/node/126868) ) nicht unterschrieben.

-eine frühere Forderung aus der NewYorck selbst, einen vorläufigen Partystop zu machen wurde vomGesamtprojekteplenum (Selbstverwaltungs-Organ der NewYorck)abgelehnt.

-es fehlt oft an Kommunikation darüber, was während Parties und anderen Veranstaltungen passiert (z.B. kommt es vor,dass eine Person rausgeschmissen wird, und beieiner Party eine Woche später problemlos wiederkommen kann…).

-die Parties werden immer von unterschiedlichen Gruppen organisiert, wichtige Infos werden häufig nicht geteilt.

3.Input einer Gruppe von *FLTI* (aktiv in antirassistischen Zusammenhängen)
( *FLTI* ist eine Abkürzung für Frauen_Lesben_Trans_Interpersonen)

-wir sind eine Gruppe die aktiv ist in verschiedenen Kämpfen gegen Unterdrückung, besonders in Kämpfen von Geflüchteten-FLTI*

-wir sind oft frustriert über den Verlauf von Diskussionen über Diskriminierung und unterdrückendes Verhalten, also würden wir gerne ein paar Gedanken undForderungen mit euch teilen. Bezieht diese in eure Diskussion ein!

-Warum kommt es immer wieder zu sexualisierter Gewalt? Unsere Meinung: safe space exisitiert nicht, Awareness funktioniert nicht, Unterdrückungsmechanismen sind zu groß um sie mit einem Awarenessteam verhindern zu wollen, Solipartys sind immer sexistisch (schon durch die Art wie sie organisiert sind: wer macht welchen Job, wer putzt…?)

Unsere Forderungen für die Diskussion heute:
1.Unterdrückung in unseren Kreisen passiert weiterhin aufgrund von patriarchalen Allianzen- brecht patriarchale Solidarität

2.In Diskussionen, in denen Sexismus und Rassismus miteinander verschränkt sind, müssen sich weiße cis-Männer meistens gar nicht zum Thema verhalten/werden nicht konfrontiert. Wir wollen, dass sich weiße cis-Männer klar positionieren, da sie ein maßgeblicher Teil dieser patriarchalen Allianzen sind und von allen gesellschaftlichen Unterdrückungsformen am meisten profitieren! (siehe Text von Nadiye Ünsal:http://movements-journal.org/issues/02.kaempfe/09.%C3%BCnsal–refugees-supporters-oplatz-intersectionality.html)

3.Auf Demos wird immer von praktischer Solidarität gegrölt. Diese erreicht jedoch nicht FLTI*Geflüchtete. Wir fordern weiße cis-Männer dazu auf, nachzudenken, wiesie paraktisch solidarisch sein können mit FLTI* Geflüchteten. Wir haben dazu einige Vorschläge. Falls wer mehr dazu wissen will einfach eine Mail an patriarsch@riseup.net senden

4.Wir wollen alle Solipartys stoppen. Wir finden Solipartys an sich sexistisch, wir finden, dass die Rollen und Aufgabenteilung für die Organisation von Soliparties entlang klassischer Geschlechterrollen passiert – es machen immer FLTI* die ganze Reproduktionsarbeit (Putzen, Kochen etc.) und die Jungs machen sich ne
nette Sause

5.Wir sollten Räume eher für politischen Austausch nutzen und/oder die Räume einfach den FrauenLesbenTransInter* überlassen!

4. Zusammenfassung der Diskussionen in Kleingruppen:
(die folgenden Stichpunkte stellen eine anonymisierte Zusammenfassungder Redebeiträge dar, die in unterschiedlichen Kleingruppen sowie in derabschließenden Großgruppendiskussion gefallen sind. Einige wurden von mehreren Personen vorgetragen, andere nur von Einzelpersonen. Sie stellen in jedem Fall keinen Konsens dar!)

a) Gedanken zum Umgang mit Tätern:

– Kritik am Awareness-Schicht-Konzept: Die kollektive Verantwortung dafür, wer sich in Räumen wohlfühlt, wird an wenige (nüchterne) Menschen delegiert. Alle müssten sich eigentlich angesprochen fühlen, wenn es darum geht, die Athmosphäre im Raum mitzugestalten. Alle müssen aufeinander achten.

– weiße Leute scheinen immer wieder überfordert davon zu sein, Schwarze Täter zu
konfrontieren. Betroffene Personen äußern sich zum Teil aus Angst vor Rassismusvorwürfen nicht. Warum ist das so?

– Wenn nicht-geflüchtete Menschen geflüchtete Täter nicht mit ihrem Verhalten konfrontieren, dann liegt das Problem in einer falschen Rassismusdefinition aufgrundweißer deutscher Schuldgefühle: Wenn wir nicht alle Täter gleich behandeln, sondern zwischen Geflüchteten und nicht-Geflüchteten unterscheiden,
dann ist das Rassismus! Denn dahinter steht eine Wahrnehmung Geflüchteter als einheitliche, vor allem über Fluchterfahrung definierte Menschengruppe, mit denen irgendwie “anders”umgegangen werden muss.

– Es ist Angst davor da, Männer of color auszuschließen, aber vergessen wird der bereits stattfindende Ausschluss von FLTI-Personen, die Angst haben zu Soliparties und linken Veranstaltungen zu kommen/aufgrund Erfahrungen übergriffigen Verhaltens bereits nicht mehr hingehen

– Menschen haben sehr unterschiedliche Biographien, nicht alle haben schon von Sexismus oder Konsens gehört/sich damit beschäftigt bzw. hatten vermehrt Gelegenheit dazu. Sollten wir den Kenntnisstand von Personen zu solchen Themen berücksichtigen, wenn wir mit Tätern umgehen? Sollte die gesellschaftliche Positionierung einer Person eine Rolle beim Umgang mit Tätern spielen oder nicht?

– Wann ist es sinnvoll, Tätern die Gründe für einen Rauswurf nochmal zu erklären? Es besteht auch die Gefahr, Täterverhalten zu entschuldigen, weil die Person zum Beispiel noch nicht von Konsens gehört hatte – das darf nicht passieren.

– Safe spaces gibt es nicht!

– Wie unterscheidet sich der Umgang mit Tätern, die sich aus einer politischen Affinität heraus in linken Räumen aufhalten, und solchen, die diese Räume “nur” zumFeiern nutzen?

– Körpersprache kann sehr unterschiedlich gedeutet werden, sexualisiertes Verhalten fängt nicht für alle am gleichen Punkt an – wie können wir eine Sprache finden, um individuelle Grenzen/erlernte Verhaltens- und Deutungsmuster zu thematisieren?

– sexualisierte Gewalt ist nicht nur ein Party-Problem, sondern auch ein generelles Problem in der linken Szene

b) Handlungsvorschläge:

-cis-Männer sollten cis-Männer Gruppen gründen um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen

– Männer müssen handeln, Täter konfrontieren und Konsequenzen ihres Handelns klarmachen – die Solidarität mit Tätern muss öffentlich gebrochen werden.

– Männer müssen in ihren jeweiligen Gruppen sexualisierte Gewalt thematisieren und sich klar antisexistisch positionieren.

– mehr präventive Werkzeuge (z.B. webblog für awareness bei Partys, Awarenesstelephon, strengere Türpolitik – wie können rassistische Ausschlüsse verhindert werden?)

-das Schweigen brechen: wenn wir sehen, dass Menschen in Schwierigkeiten sind, direkt fragen ob sie Unterstützung brauchen

– es sollten mehr Workshops zum Thema Sexismus organisiert werden

– es könnte eine Liste von Tätern erstellt werden, die sich in linken Räumen bewegen und die aus diesen Räumen ausgeschlossen werden sollen

– Mehr FLTI-Partys!
– es gibt bereits Gruppen, die seit Jahren zum Thema sexualisierte Gewalt arbeiten, und an die man sich wenden kann, zB.

ask_gerda http://askgerda.blogsport.de/
LesMigras http://www.lesmigras.de/
Transformative Justice Kollektiv http://www.transformativejustice.eu/de/
Wildwasser http://www.wildwasser-berlin.de/
Tauwetter http://www.tauwetter.de/de/
Lara http://www.lara-berlin.de/
Hydra http://www.hydra-berlin.de/startseite/

c) Vorschlägebezüglich Awareness-Strukturen auf Soliparties:

– Vor jeder Party könnte es einen awareness-Workshop geben

– es könnte eine Berliner Awareness-Gruppe geben, so wie die Lauti-Gruppe, die Leute schult

– Parties sollten nur noch stattfinden, wenn es eine vorbereitete Awareness-Gruppe gibt

– Rausschmeiß-Politik für den Abend mit der Ansage an Täter: du kannst nochmal zum Plenum kommen, wenn du drüber reden willst, für heute musst du aber gehen

– Awareness-Flyer müssen Leuten persönlich in die Hand gegeben werden, nicht nur auf einem Tisch ausgelegt werden

– Mehr Awareness-Poster mit klaren Regeln darüber, welches Verhalten nicht ok nicht – es sollte hinzufügt werden, dass solches Verhaltenunabhängig von Geschlecht und race nicht geduldet wird

– Awareness-Jingle in mehreren Sprachen auf Partys abspielen

– Awareness-Strukturen sollten auch bereit dazu sein, im Nachhinein Täterarbeit zu machen

– Keinen harten Alkohol ausschenken

– es sollte kein Alkohol an sehr betrunkene Leute mehr ausgeschenkt werden – die Bar muss aufmerksam sein!

New Yorck im Bethanien  April 2017

newyorck@so36.net

 

—english—

Report Back from the event on February 6th, 2017

Why do assaults and sexualized violence occur

so often in alternative, selforganized event spaces and what can we do to change that?

Context for the Event

Minutes

1. Statement by the Awareness Team from the party on 10.12.2016

2. Statement from New Yorck

3. Statement by WLTI* Group (active in antiracist organizing)

4. Summary of the discussion in small groups

Context for the Event

The occasion for this event was a rape at a soli­party in December 2016. As a result, New Yorck im Bethanien cancelled all planned soli­parties in their space until further notice, and decided that it will only be possible to have soli­parties again when better structures for the prevention and han­dling of sexualized violence are created, so that as far as possible everyone can feel safe here and have parties without fear. Since New Yorck is not the only space with this problem, and in many or even most event spaces assaults occur regularly, this event was not intended to deal solely with New Yorck im Bethanien, but rather to discuss the problem on a broader scale. The invitation to the event can be found here (http://newyorck.net/). About 150 people came to the event on 6.2.17. To us, this shows not only how urgently relevant the problem is, but also how many people are ready to take action in order to have parties without fear. However, we were disappointed to notice (and do not believe it is a coincidence, but rather a struc­tural problem) that of all people cis­men* were in a clear minority at the event. (* Cis­men refers to men who identify with the gender which was assigned to them at birth. Cis is the opposite of trans).

The idea of the event was, after a few short statements, to discuss the topic in small groups and then to gather the ideas in the larger group. Due in part (but not only) to the large number of attendees, many discussions could only just be started and we weren’t able to address many topics that could have been important. More detailed minutes were taken at the event and follow below, but first a few points:

We don’t want this to be the last event to deal with this topic. But we, the preparation group, don’t have the capacity to organize further events alone.

We hope that projects, groups and/or individuals will come together who want to organize follow­up events. If you’re interested, please get in touch with us at (partywithoutfear@riseup.net).

We welcome any feedback about the event on 6.2.17, also at (partywithoutfear@riseup.net).

­

We would like to create a Berlin­wide mailing list of alternative event spaces, self­organized party groups and awareness projects, in order to keep each other posted about events, ideas and also cur­rent warnings (bans, etc.). If your project or group would like to join it, just send us a short email.

If you want to participate in making soli­parties possible again at New Yorck im Bethanien ­ with much better awareness structures than before ­ you can contact New Yorck directly at (newyorck­@so36.net)

­

We support the idea of a blog about awareness in Berlin, on which flyers in several languages, background texts, addresses and links, etc. can be collected and easily found.

MINUTES

Statement by the awareness team from the party on 10.12.16

Statement by New Yorck

Statement by WLTI* group (active in antiracist organizing)

Discussion in small groups

Presentation of the small­group discussion and discussion in the larger group

1. Statement by the awareness team from the party on 10.12.16

It is not our intention here to give an exact account of what happened, and so we will not describe any details of the incident. We are only here to share our analysis of how we dealt with the rape and with the offender and to put some rumors to rest about how the situation was handled.

­* The awareness team (about 8 people) was informed about the rape and immediately stopped the party. ­ The offender was thrown out escorted by 20 people. He claimed not to know what had happened and considered his removal from the party a racist act against him as a black man.

­* We observed various racist dynamics at work in the situation: first in the way in which the offender was handled and then when a black person from the awareness team was associated with the of­fender, instead of being identified as part of the awareness team (part of the problem was that we were not clearly marked and recognizable as the awareness team)

­* Although, in agreement with the affected person, we did not want to call the cops, other people who had heard about the situation called the cops in an uncoordinated way. They then arrested the offender.

­* The police wanted to enter New Yorck but were not let in

2. Statement by New Yorck

­

* We, New Yorck in Bethanien, are responsible for this space, which is a part of our project and is used by various groups for a range of events, including soli­parties

­* We need to be self­critical: we knew that assaults had occurred repeatedly and we never really suc­ceeded at reacting to this problem

­* We did not participate in the collective process of some other house projects to prevent sexualized violence and did not sign an open letter from November 2014 with a call on this subject (“Wir haben keinen Bock mehr! Offener Brief linker Veranstaltungsorte

(https://linksunten.indymedia.org/de/node/126868)

­*An earlier demand from within New Yorck to temporarily stop holding parties was rejected by the general assembly of the project (the self­organizing body of New Yorck)

­* There is often a lack of communication about what happens during parties and other events (for ex­ample, someone who is thrown out of one party can attend another the next week with no problem)

­* Parties are always organized by different groups, so important information is often not shared

3. Statement by WLTI* Group (active in antiracist organizing)

( *WLTI* is an abbreviation for Women_Lesbians_Trans_Inter people)

­

* We are a group that is active in different struggles against oppression, particularly in the struggles of refugee WLTI*

­* We are often frustrated by the way in which discussions about discrimination and oppressive be­havior are held, and so we would like to share a few thoughts and demands. Work them into your discussions!

­* Why does sexualized violence occur again and again? Our opinion: safe space doesn’t exist, awareness doesn’t work, mechanisms of oppression are too big to be stopped by an awareness team, soli­parties are always sexist (already in the way they are organized: who does which job, who cleans up…?)

Our demands for the discussion today:

1. Oppression in our social circles can continue because of patriarchal alliances ­ break patriarchal solidarity

2. In discussions in which sexism and racism are entangled, white cis­men often don’t have take a position/are not confronted. We want white cis­men to take clear positions, since they are an essen­tial part of these patriarchal alliances and profit the most from social forms of oppressions! (see Nadiye Ünsals text: http://movements­journal.org/issues/02.kaempfe/09.%C3%BCnsal­­refugees­ supporters­oplatz­intersectionality.html)

3. At demos everyone shouts the same slogans about practical solidarity. But it rarely reaches WLTI*Refugees. We challenge white cis­men to reflect on how they can show practical solidarity with WLTI*Refugees. We have some suggestions. If you want to know more, just send an email to patriarsch@riseup.net.

4. We want to put a stop to all soli­ parties. We think soli ­parties are intrinsically sexist, we think that the roles and distribution of tasks for soli­ parties fall along the lines of classic gender rolls WLTI* people always end up doing the reproduction work (cleaning, cooking, etc.) and while the boys have a good time.

5. We some use for political exchanges instead and/or just give them to the WLTI*!

4. Summary of the discussion in small groups:

(the following points represent an anonymized summary of the comments that were made in the various small groups and in the larger group discussion that followed. Some were made by several people, other only by individuals. They in no way represent a consensus!)

a) Thoughts about dealing with offenders:

­*Criticism of the awareness-shift concept: the collective responsibility for the comfort of everyone in a space is delegated to a few (sober) people. In fact, everyone should feel like they are a part of creating the atmosphere of the space. Everyone should watch out for each other.

­

*Again and again, white people seemed to be overwhelmed by having to confront black offenders. People affected don’t say anything in part out of fear of being accused of racism. Why is that?

­

*If non ­refugees don’t confront refugee offenders about their behavior, then the problem is a false definition of racism based on feelings of white, German guilt: if we don’t treat all offenders equally, and make distinctions between refugees and non­refugees, that is racism! Because behind that is the perception of refugees as a uniform group of people defined primarily by their experience of flight, who need to be treated somehow ‘differently’.

­

* People are afraid of excluding men of color but forget about the exclusion of WLTI ­ people which is already taking place: people who are afraid to go to soli­parties and leftist events, or due to expe­riences of abusive behavior already have stopped going.

­

* People have very different biographies: not everyone had heard of or thought about sexism or con­ sent, others have very often. Should we consider people’s degree of experience when dealing with offenders? Should the social positioning of a person play a role in our treatment of offenders or not?

­

* When does it make sense to explain the reasons why offenders are being thrown out of a party? There is also the danger of excusing offensive behavior because, for example, the person has never heard of consent – that cannot be allowed.

­

* Safe spaces don’t exist!

­

* How does the way in which offenders are treated who come to leftist spaces out of political affin­ ity and whose who ‘only’ come to these spaces for parties?

­

* Body language can be interpreted very differently, sexual behavior doesn’t start at the same point for everyone – how can we find a language to talk about individual boundaries and learned models of behavior and interpretation?

­

* Sexualized violence is not only a party problem, it’s a general problem in the leftist scene

b) Suggestions for action

­* Cis­men should start cis­men groups in order to confront these issues

* Men have to act, confront offenders and make the consequences for their actions clear to them – solidarity with the offenders must be publicly broken

­

* Men need to talk about sexualised violence in their own groups and take clear anti­sexist positions

­

* More preventative tools (for example, a blog on awareness at parties, an awareness phone, stricter door policies – how can racist exclusions be prevented?)

­

* Break the silence: if we see that someone is in trouble, ask directly if they need support

­

* More workshops about sexism should be organized

­

* A list of offenders who hang out in leftist spaces could be created and they should be excluded from these spaces

­

* More WLTI ­ Parties!

­

There are already groups that have been working on the issue of sexualized violence for years, who you can turn to for help, such as:

ask_gerda http://askgerda.blogsport.de/

LesMigras http://www.lesmigras.de/

Transformative Justice Kollektiv http://www.transformativejustice.eu/de/

Wildwasser http://www.wildwasser­berlin.de/

Tauwetter http://www.tauwetter.de/de/

Lara http://www.lara­berlin.de/

Hydra http://www.hydra­berlin.de/startseite/

c) Suggestions about awareness structures at soli­parties:

­

* Before every party there could be an awareness workshop

­

* There could be a Berlin awareness group, like the Lauti (sound system) group, that coaches people

­

* Parties should only take place if there is a well­ prepared awareness group

­

* Ejection policies for the evening with the message to offenders: you can come to the plenum after­wards, if you want to talk about it, but tonight you have to go

­

* Awareness fliers should be handed out personally, not just put on a table

­

* More awareness posters with clear rules about what sort of behavior is not ok ­ it should be in­cluded that such behavior will not be tolerated, independent of gender and race

­

* Play the awareness jingle at parties in several languages

­

* Awareness structures should be ready to continue to deal with the offenders afterwards

­

* Don’t sell hard alcohol

­

* Very drunken people shouldn’t be given more alcohol ­ the bar has to pay attention!

published in April 2017

New Yorck im Bethanien

newyorck@so36.net

Sinema Jazeera
Dienstag, 18.4.2017 / ab 20:00 Uhr

“The song of sparrows – Avaze gonjeshk-ha”

Spielfilm
Iran 2008
Regie: Majid Majidi
Farsi mit engl. UT
97 Minuten

Karim arbeitet als Tagelöhner auf einer Straußenfarm nahe Teheran. Sein geruhsames Familienleben gerät aus dem Gleichgewicht, als er den Job verliert und seine älteste Tochter gleichzeitig ein nahezu unerschwingliches, neues Hörgerät benötigt. Durch Zufall wird er Motorrad-Taxifahrer in Teheran, verdient plötzlich mehr denn je und entdeckt dabei, dass die Großstadtbewohner*innen viel Brauchbares wegwerfen. Mit dem Horten dieser “Reichtümer” wandelt Karim sich zu einem habgierigen Mann, der den bedürftigen Nachbarn nichts mehr abgibt. Erst als er sich bei einem Sturz schwer verletzt und auf die Hilfe anderer angewiesen ist, begreift er, dass er sein Leben ändern muss.
Der Filmemacher Majid Majidi, er zählt zu den bedeutendsten Regisseuren des Iran, veranschaulicht auf unprätentiöse Weise den Umbruch einer Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, und wie immer, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.
Eintritt: Spende

Sinema Jazeera Dienstag,

4.4.2017 / ab 20:00 Uhr

“Bericht zur aktuellen Situation

in Bakur/ Nordkurdistan”

Wir, ein Teil der diesjährigen Newroz-Delegation nach Bakur (Wan / Gever) am 21.März, berichten mit Fotos und Tonmaterial über die derzeitige Lage in Nordkurdistan. Wir wollen euch einen kleinen Einblick in die momentane Situation des Widerstandes gegen den Krieg des Terrorregimes unter Erdoğan und der Zwangsverwaltung geben, sowie über die Situation in Gever ein Jahr nach der Zerstörung berichten. Uns ist dabei wichtig, die Perspektive und Hoffnung, die uns der Widerstandsgeist der kurdischen Bewegung gezeigt hat, weiter zu tragen.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, wie immer mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

Eintritt: Spende

27.3.2017 – 20:00 UHR
Anarchistisches Infocafé

Gefangenensoli – Aktuelles und Reflektion zu laufenden Verfahren und (Szene)Support

Bezugnehmend auf den 18. März wollen wir zur Diskussion über Antiknast-Soliarbeit im A-Infocafé einladen. Wir wollen Erfahrungen in der Unterstützung mit Gefangenen austauschen und einen Raum bieten um über gelebte Begriffe von Solidarität zu reflektieren. Vor Gericht stehen Ali und Thunfisch sowie bis vor kurzem noch Aaron und Balou. Die Versuche gemeinsam stärker aufzutreten und gegen die (politische) Justiz vorzugehen hat nur bedingt funktioniert. Was hätte da besser laufen können und was lernen wir daraus?

Dazu kommt die Frage zum Knast allgemein. Ein Teil des Redaktionskollektivs vom Gefangenenratgeber berichtet über die Schikanen der Knäste gegenüber dem unabhängigen Ratgeber. Gemeinsam mit den Erfahrungen der Solikreise von Ali und Thunfisch tauschen wir uns aus zu Bedingungen und Kämpfen in den Knästen. Wie erging bzw. ergeht es den Freund*innen im Knast? Wie können wir die Mauern überwinden, die uns trennen und was bedeutet überhaupt Solidarität mit den Menschen in den Knästen?

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sinema Jazeera
Dienstag, 21.3.2017 / ab 20:00 Uhr

“Yol – Der Weg”

Türkei 1982
Regie: Serif Gören, Yilmaz Güney
Türkisch mit dt. UT
105 Minuten

Der Film zeigt kurz nach dem Militärputsch in der Türkei 1980 die Schicksale von einigen kurdischen Gefangenen, die während eines einwöchigen Hafturlaubs ihr Land als universelles Gefängnis erleben, in dem die Menschen von politischer Repression, sozialen Zwängen und religiösem Traditionalismus an ihrer individuellen Entfaltung gehindert und in fatale Abhängigkeiten getrieben werden.
Alle fünf Gefangene sind mit bestimmten Hoffnungen und Träumen in ihre kurze “Freiheit” hinausgetreten und für sie alle entwickelt sich ihr Urlaub zu einem tragischen “Abenteuer”.

Der Film wurde teilweise heimlich in der Türkei von Serif Gören nach genauesten Anweisungen von dem türkisch/ kurdischen Regisseur Yilmaz Güney gedreht, der zu dieser Zeit selbst auf der Gefängnisinsel Imrali sass, von wo er 1981 entkam. Im Schweizer Exil konnte der Film dann von ihm fertig gestellt werden.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, wie immer mit veganen Schnittchen und Knabbereien.
Eintritt: Spende

Anarchistisches Infocafé
Montag, 13.3.2017 / 20:00 Uhr

Kleiner Info-Abend gegen den G20-Gipfel

Little info-evening against the G20 summit.

Wir geben einige Infos zum aktuellen Stand der Mobilisierung und was so laufen kann in Berlin und im Juli in Hamburg. Zudem wollen wir mit einem 45 minütigen Film Gipfelproteste der letzten 18 Jahre Revue passieren lassen.

Von Seattle (1999) über Genova (2001) und Heiligendamm (2007) nach Hamburg. Außerdem werden wir Raum bieten zum Austausch und um sich weiter zu organisieren.

We want to supply some infos about the current mobilization and what may happen in Berlin and in july in Hamburg. We will also show a 45 minute long movie from resistance against summits in the last 18 years. From Seattle (99) to Genua (01)und Heiligendamm (07) to Hamburg. Furthermore we also offer space to get connected and further organized.

more:
https://antig20berlin.noblogs.org/
https://g20tohell.blackblogs.org/

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

All Power to the Women* Bi hêza jinan* berxwedan bilind dibe! Kadınlar* birlikte güçlü Alle Macht den Frauen* همه‌ی قدرت از آنِ زنان * Tout le pouvoir aux femmes* Cinîya* hêzdar e, Cuyîna serbest القوة لجميع النساء* Moć ženama* !כל הכח לנשים** Todo el poder para las Mujeres* Всю Силу Женщинам!* Tutti poteri alle donne* 女人* 有权力者 也 Cała władza w ręce kobiet* 여성*에 대한 모든 권력 Todo Poder às Mulheres* #powertothewomen*

*******This Demo is for women* only. Cis men can join in the rally at Oranienplatz.*************

deutsch unten/ türkçe aşağıda/ عربي / فارسی / سۆرانی/ Kurmancî / français en bas/ español abajo/ עברית למטה/ polska wersja poniżej/ по русски см. ниже/ 中文下面 / srpskohrvatski dole/ português abaixo/ italiano sotto/ 한국어 아래에)—-

International Women*s Struggle demo, 8th of March’17
16:30 Warschauer Str. corner Revaler Str. – 18:00 Oranienp!latz
(Demo will pass through Skalitzerstraße and will finish in Oranienplatz with Kundgebung and concert)

http://international8thmarchberlin.blogspot.de/
https://www.facebook.com/events/1876318802650807/
https://iwspace.wordpress.com/2017/02/26/international-womens-struggle-demo-8th-of-march17-1630-warschauer-str-corner-revaler-str-1800-oranienplatz/

ORGANIZERS OF THE DEMO: Ezidischer FrauenRat Berlin, Frauenrat Dest Dan, International Women Space Berlin, Frauen aus Rojhilat, IniRromnja, Sozialistischer Frauenbund Berlin – SKB, JXK – Studierende Frauen aus Kurdistan, FrauenRat der PYD Berlin (Rojava-Frauen), RomaniPhen, Mütter gegen den Krieg Berlin-Brandenburg, FrauenRat der HDK Berlin-Brandenburg, Women in Exile & Friends, GENERATION ADEFRA : Black Women in Germany, Ni una menos Berlin, Czarny Protest, SUSI Interkulturelles Frauenzentrum, DaMigra, Lara e.V., Bündnis gegen Rassismus, Adnb des Tbb, Stop Deportation Group

English:
CALL FOR THE INTERNATIONAL WOMEN*S STRUGGLE DEMO
We rebel against the system!
We struggle and organize our work and our lives.
We defend ourselves against the exploitation of our bodies.
We mobilize for social and political justice.
As we always did!

We will not be instrumentalized to legitimize state and social racism. This Silvester we witnessed how in the heart of Europe, at the Cologne Cathedral, an apartheid system was created – under the pretext of protecting women*. We fight against this manipulation and we will not be played against our sisters* and brothers*.

We against every form of oppression of the patriarchal system, that inflicts exploitation, poverty, war, flight, and violence. We join hands in solidarity and we struggle together.

Capitalism relies on the economic dependence of women* and their unpaid, unfree and unrecognized labor. No matter how wretched work opportunities – legal or illegalized – are, women* always get the worse conditions. There is no liberation for women* in this system. White supremacy enriches itself through racism and class privilege. Our feminism is about justice on gender, race and class!

We organize against the exploitation of the capitalist and imperialist system, whose bloody profits aim to silence us, and call for PROTEST.

Women* in war, on the run and on escape routes, are exposed to additional attacks as women*. In the camps, prisons, authorities and courts, women must cope with sexual violence from police and state powers. Rape is used as a weapon of war and as a means of torture. Women* fight everywhere, they fight in the smallest political unit of the family, they fight in the organized resistance.

We organize against sexist violence, whether it is exercised by an exploitative capitalist society or by dictatorial regimes.

A woman*’s body is abducted, enslaved, sold, exploited, and colonized. We are urgently calling for the end of femicides and hate crimes against Trans*women.

Worldwide women* resist. Our rage and our collective resistance, our dreams and our hopes strengthen our international women*’s struggle.

Let’s go out to the streets on the 8th of March, the International Day of Women*’s Struggle, and protest together!

** When we write women* we mean:WLTI* WomenLesbianTrans*Inter*

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Kurmancî :

Jinên* bi hêzdar

Banga ji bo jînên enternasyonalîst*/ Navneteweyî* meş 8`ê Adarê 2017 di saet 16:30 Warschauer Str./Ecke Revaler Str û di Saet 18:00 li Oranienplatz´ê ye .

Li her cihî serhildan li dijî sîstema!
Keda mê jibo lidarxistina jiyana me em ê têkoşîna xwe bidomînin.
Em ê xwe biparêzin li dijî mêtîngeriya bedena me.
Em ê ji bo edaleta civakî û siyasî seferber bibin.
Mîna berê her tim!

Em amûr kirina jibo meşrûkirina nîjadperestî hikûmî û civakî de cih nagirin û red dikin.

Divê Sersalê de, di dilê Ewropayê li Kolna Dom (katedrala) sîstema Apartheid (sîstema cudabûneke-qanûnên parastina nijadperestî) hat damezrandin-di nav hinceta parastina Jinan*.Em li dijî vê, berhevkirinê lîstiye/manîpulasyonê ne û em rê nadin ku tu bikaranîna di nav xuşk * * û birayên* li dijî me.

Sîstema-serdestiya zilam/mêran de em dijî kedxwarî,, xizanî, şer, koçberiya bi darê zorê û şideta li dijî her cûre ne . Dest bidin hev, piştevanî û piştgiriyê bidin hev.

Kapîtalîzm, li ser girêdana aborî yên jinên * û yên ku heqdest , bi zordarî û karê we nayê dîtin dispêre/hêz distene. Ev e ku , kar legal an jî illegal bê ji bo jinan di her şert û mercên de * ji wan rê xebatê xerabtir pêşkêş dikin. Rizgarkina jina di navê vê sistemê de tune ye.Bi awayekî serdestiya spî diçêriya xwe ji aliyê nîjadperestî û îmtîyazên hîyerarşiya xwe çîne. Pewîste Feminîzma me li ser zayend parêziya civakî , nijad û edaletê de hatiye damezrandin.

Em li dijî mêtîngeriya sîstema kapîtalîst û emperyalîst, ku me bi qazancê xwîn bêdeng bikin,em xwe rêxistin dikin û bang dikin li hember jibo çalakîye .

Li herêmên şer de, jîn di revê de û rêgehên revê de rastê êrîşkirine dibin bi teybet jibo kû Jinin. Di Kampên,di girtîgehan de,di dadgehên da, Jin li dijî şîdeta cinsî ji aliyê polîs û hêza dewlete jib o parastina xwe têkoşîn dike. Tecawuz wek rêbazeke şer û çekekê êşkenceyê de tê bikaranîn. Jîn* dive li her derê şer bikin, di ya herî jî sîstema siyasî yên ku di malbatê de şer bike u berxwedaneke bide.

Em ev ji aliyê civaka kedxwarî û mêtîngeriyê kapîtalîst be an jî rejîmên dîkta be organize/amadekirina li dijî şîdeta zayendî/cinsî xwe rêxistin dikin.

Bedena jinê * te/hat revandin, kole kirin, firotin, talan û dagirkirin. Kuştina Jinan, tawanên nefretê li hember Jinên Trans* ji bo dawî be bi lezgîn…

Jin*li seranserî cîhanê berxwe didin. Hêrsa me û berxwedana me hevbeş, xewn û hêviya me bi bihêzkirina jinên navneteweyî hêz dide têkoşîna me.

Werin em 8´ê Adarê bi hev re derkevin kolanan serhildanê bikin di Roja Navneteweyî ya Jinan* de.

*** dema em jîn* dinivîsenin, tê wateyê: jinên lezbiyen,biseksüel,transınterseks wd

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Deutsch:

AUFRUF ZUR INTERNATIONALISTISCHEN FRAUEN*KAMPF DEMO am 8. März 2017,

Alle Macht den Frauen* All Power to the Women*
Aufruf zur internationalistischen Frauen*kampf demo am 8. März 2017, 16:30 Warschauer Str./Ecke Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

Wir rebellieren gegen das System!
Wir kämpfen und organisieren unsere Arbeit und unsere Leben.
Wir verteidigen uns selbst gegen die Ausbeutung unserer Körper.
Wir mobilisieren uns für soziale und politische Gerechtigkeit.
Schon immer.

Wir lassen uns nicht instrumentalisieren um staatlichen und gesellschaftlichen Rassismus zu legitimieren. Dieses Silvester wurden wir Zeug*innen wie mitten in Europa am Kölner Dom öffentlich ein Apartheitssystem errichtet wurde – unter dem Vorwand Frauen* beschützen zu wollen. Wir wehren uns gegen diese Vereinnahmung und lassen uns nicht gegen unsere Schwestern* und Brüder* ausspielen.
Wir organisieren uns gegen jegliche Unterdrückung des patriarchalen Systems, das nur Ausbeutung, Armut, Krieg, Flucht und Gewalt produziert. Wir kämpfen gemeinsam und sind miteinander solidarisch.

Der Kapitalismus stützt sich auf die wirtschaftliche Abhängigkeit von Frauen* und deren unbezahlter, unfreier und nicht anerkannter Arbeit. Wie mies legale und illegalisierte Arbeitsmöglichkeiten auch sein mögen, haben Frauen* die immer noch schlechteren Bedingungen. Es gibt keine Gleichberechtigung innerhalb dieses Systems. Der Kapitalismus reproduziert seine Hierarchien, weiße Vorherrschaft bereichert sich mit Hilfe von Rassismus und Klassenprivilegien. Unser Feminismus fordert die gemeinsame Überwindung von Sexismus, Rassismus und Kapitalismus.
Wir organisieren uns gegen die Ausbeutung des kapitalistischen und imperialistischen Systems, das uns mit blutigen Profiten zum Schweigen bringen will und rufen zum Protest auf.

Frauen* im Krieg, auf der Flucht sind immer noch zusätzlichen Angriffen als Frauen* ausgesetzt. Vergewaltigungen werden als Kriegswaffe und als Folter eingesetzt. In den Lagern, in Gefängnissen, auf Behörden und Gerichten müssen Frauen* sich gegen sexualisierte Gewalt durch Polizei und Staatsgewalt zur Wehr setzen. Frauen* kämpfen überall, sie kämpfen im kleinsten politischen System der Familie, sie kämpfen im organisierten Widerstand.
Wir organisieren uns gegen sexistische Gewalt, egal ob sie durch eine kapitalistische Verwertungsgesellschaft oder durch diktatorische Regime ausgeübt wird.

Der Körper der Frau* wird verschleppt, versklavt, verkauft, ausgebeutet und kolonialisiert. Wir fordern ein sofortiges Ende von Feminziden und von Hassmorden gegen Trans* Frauen.

Weltweit gibt es Frauen*-Widerstand. Unsere Wut und unser gemeinsamer Widerstand, unsere Träume und Hoffnungen stärken unseren internationalen Frauen*kampf!
Lasst uns am 8. März, dem Internationalen Tag des Frauen*kampfes, auf die Straße gehen und gemeinsam protestieren!

Diese Veranstaltung ist offen für Frauen*
Cis-Männer können an der Abschlusskundgebung am O-Platz teilnehmen.

*Mit Frauen* meinen wir: FLT*I* Frauen; Lesben, Trans*, Inter*

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فارسی:

همه‌ی قدرت از آنِ زنان*
فراخوان برای راهپیمایی «مبارزه جهانی زنانِ»، هشت مارس 2017

آغاز مسیر تظاهرات: ساعت چهار و نیم عصر، تقاطع Warschauer Str. و Revaler Str.
پایان مسیر و تجمع: ساعت شش بعد از ظهر در میدان Oranienplatz
(تظاهرات فقط مختص ما زنان* است و مردان می توانند در تجمع پایانی به ما بپیوندند.)

ما زنان* علیه سیستم طغیان می‌کنیم!
ما مبارزه می‌کنیم و کار و زندگی‌مان را سازماندهی می‌کنیم.
ما در برابر استثمار بدن‌هایمان از خود دفاع می‌کنیم.
ما مثل همیشه برای عدالت اجتماعی و سیاسی هم گام می‌شویم.

ما به ابزاری برای مشروعیت‌بخشی به نژادپرستی دولتی و اجتماعی بدل نمی‌شویم. شب سال نو شاهد بودیم که چگونه در قلب اروپا، روبروی کلیسای جامع کلن، یک سیستم آپارتاید به بهانه‌ی محافظت از زنان به راه افتاد. ما علیه این فریب‌کاری می‌جنگیم و علیه برادرها و خواهران‌مان بازی نخواهیم خورد.
ما علیه تمام اشکال ستم نظام پدرسالار که استثمار و فقر و جنگ و فرار و خشونت به همراه می‌آورد، می‌ایستیم. ما دست در دست یکدیگر و همراه یکدیگر مبارزه می‌کنیم.

کاپیتالیسم به وابستگی اقتصادی زنان* و کار بی‌مزد، غیراختیاری و به‌رسمیت‌شناخته‌نشده‌ی آنها تکیه دارد. فرصت‌های کاری ــ قانونی یا غیرقانونی‌شده ــ هرچقدر هم نامطلوب باشند، بازهم سهم زنان* بدترین در میان آنها است. رهایی‌ای برای زنان* در این سیستم در کار نیست. برتری‌طلبی سفید از خلال نژادپرستی و امتیازهای طبقاتی به تقویت خود می‌پردازد. فمینیسم ما اما درباره عدالت بر سر جنسیت، نژاد و طبقه است.
ما علیه استثمار سیستم کاپیتالیستی و امپریالیستی مبارزه می‌کنیم؛ علیه سیستم‌هایی که سودجویانِ بی‌رحم‌شان به فکر خاموش‌کردن ما هستند. ما تمامِ زنان* را به اعتراض فرامی‌خوانیم.
زنانِ* جنگ‌زده، زنان* در مسیر‌های پناهجویی و زنانِ* پناهنده در معرض حمله‌های بیشتر قرار دارند. زنان* باید در اردوگاه‌ها، زندان‌ها، نهادهای دولتی و دادگاه‌ها با خشونت جنسی از سوی پلیس و مقام‌های دولتی رویارو شوند. از تجاوز به عنوان سلاحِ جنگی و ابزارِ شکنجه استفاده می‌شود. زنان* همه‌جا در حال نبرد هستند؛ از خانواده به‌مثابه‌ی کوچکترین نهاد سیاسی گرفته تا جنبش‌های مقاومت سازمان‌یافته.
ما علیه خشونت سکسیستی، چه در جامعه‌ی استثمارگر کاپیتالیستی و چه در رژیم‌های دیکتاتوری، مبارزه می‌کنیم.
بدن زن* ربوده می‌شود، به بردگی کشیده می‌شود، به فروش می‌رسد، و تحت استثمار و استعمار قرار می‌گیرد. ما فوراً خواستار پایان فمیساید (زن‌کشی) و جنایت‌های نفرت‌محور علیه زنانِ ترَنس هستیم.
زنان* در تمام جهان مقاومت می‌کنند. خشم و مقاومت جمعی ما، رویاها و امیدهای ما، مبارزه جهانی زنان* را تقویت می‌کنند.
بیایید هشت مارس، روز جهانی مبارزه زنان* به خیابان‌ها برویم و همراه یکدیگر فریاد اعتراض سر بکشیم!
***** وقتی می نویسیم “زنان*” منظورمان زنان، لزبین ها، ترنس ها و اینتر ها است.*****

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français:

Appel à manifestation – journée internationale des luttes des femmes*

Tout le pouvoir aux femmes* // All Power to the Women*
Appel à manifestation – journée internationale des luttes des femmes*, le 8 Mars 2017-02-09
16h30 : Croisement Warschauer Str./Revaler Str. – 18h00 : Oranienplatz

Nous nous insurgeons contre le système !
Nous luttons et organisons notre travail et notre vie.
Nous nous défendons contre l’exploitation de nos corps.
Nous nous mobilisons pour la justice sociale et politique.
Depuis toujours.

Nous ne les laisserons pas légitimer le racisme d’Etat ni aucun racisme dans la société en notre nom. Après la Saint-Sylvestre, nous avons assisté à la fondation d’un système d’apartheid public au cœur de l’Europe, partant de la cathédrale de Cologne, sous le prétexte de protéger les femmes. Nous refusons cette récupération et ne nous laissons pas monter contre nos sœurs* et nos frères*.
Nous nous organisons contre toute forme d’oppression patriarcale. Ce système ne produit qu’exploitation, pauvreté, guerre, exile et violence. Nous luttons ensemble et sommes en solidarité les unes avec les autres.

Le capitalisme s’appuie sur la dépendance économique des femmes et sur leur travail non payé, non libre et non reconnu. Quelles qu’en soient les possibilités de travail légal et illégal, les femmes continuent d’hériter des pires conditions. Il n’y a aucune égalité possible dans ce système. Le capitalisme reproduit ses hiérarchies, sa classe dominante blanche s’enrichit en s’appuyant sur le racisme et les privilèges de classe. Notre féminisme revendique l’abolition commune du sexisme, du racisme et du capitalisme.

Nous nous organisons contre la violence sexiste, qu’elle soit le fait d’une société capitaliste ou d’un régime dictatorial.
Le corps des femmes est soumis à l’esclavage, au déplacement forcé ; vendu, exploité et colonisé. Nous exigeons l’arrêt immédiat des féminicides et des meurtres de haine contre les femmes transes.

Partout dans le monde, les femmes* résistent. Notre colère et notre résistance communes, nos rêves et nos espoirs nous unissent dans ce combat international des femmes*!
Le 8 mars, journée international des luttes des femmes*, descendons ensemble dans la rue et luttons!

* Par femmes*, nous voulons dire femmes, lesbiennes, personnes transes et intersexe.

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عربی:

القوة لجميع النساء***
ندعو جميع النساء* للمشاركة بالمظاهرة النسائية العالمية في تاريخ 8 مارس 2017
في تمام الساعة 16:30 في شارع Warschauer strasse في زاوية شارع Revaler strasse حتى الساعة 18:00 حيث سنكون في Oranienplatz

نحن نتمرد ضد النظام!
نحن نناضل ونرتب عملنا وحياتنا.
نحن ندافع عن أنفسنا ضد استغلال أجسادنا.
نحن نتحرك ونحشد أنفسنا من أجل العدالة الاجتماعية والسياسية
كما فعلنا دوماً!
نحن لن نقبل بأن نستعمل كأداة لإضفاء الشرعية على العنصرية من قبل الدولة والمجتمع. لقد شهدنا في ليلة رأس السنة هذه كيف في قلب أوروبا، في كاتدرائية كولونيا، كان هنالك نظام فصل عنصري – تحت ذريعة حماية النساء*. نحن نقاتل ضد هذا التلاعب، ولن نقبل أن يتم التلاعب بنا ضد أخواتنا* واخواننا*.
نحن نتظاهر ضد كل شكل من أشكال القمع الممارس من قبل هذا النظام الذكوري، والذي يتسبب بالاستغلال، الفقر، الحروب، الهروب، والعنف. نحن نتضامن ونتعاون ونناضل سويةً.

ان الرأسمالية تعتمد على الاعتماد الاقتصادي للنساء* وعلى أعمالهن الغير مدفوعة الأجر، الغير حرة والغير معترف بها. بغض النظر عن فرص العمل البائسة المتوفرة – القانونية أو غير القانونية – تجد النساء* دائماً في أسوأ الظروف. ليس هناك حرية للنساء* في هذا النظام. ان سيادة/التفوق الأبيض تغني نفسها من خلال العنصرية والامتيازات الطبقية. ان حركتنا النسوية* تنادي بالمساواة والعدالة بين جميع الأجناس والأعراق والطبقات!

نحن ننظم أنفسنا ضد الاستغلال الرأسمالي وضد النظام الامبريالي، الذي يهدف إلى الربح عن طريق اسكاتنا، وندعوكم الى التظاهر.
إن النساء* في الحرب، يهربون ويعبرون طرق الهرب، معرضون لاعتداءات إضافية كنساء*. في المخيمات، المعتقلات، في المحاكم وعند السلطات، تقع النساء* ضحية العنف الجنسي من قبل الشرطة والدولة. ان الاغتصاب يستخدم كسلاح في الحرب وكوسيلة للتعذيب. ان النساء* تحاربن في كل مكان، انهن يحاربن في أصغر وحدة سياسية ضمن الأسرة، وتقاومن بانتظام.
نحن ننظم أنفسنا ضد العنف الجنسي، الذي يمارس اما من قبل المجتمع الرأسمالي الاستغلالي أو من قبل الأنظمة الديكتاتورية.
ان جسد النساء* يختطف، يستعبد، يباع، يستغل ويستعمر. نحن ندعو بشكل عاجل لإنهاء حالات قتل النساء* وإنهاء جرائم الكراهية ضد النساء* المتحولين جنسياً.

ان النساء* تقاومن في جميع أنحاء العالم. ان غضبنا ومقاومتنا الجماعية، أحلامنا وأمانينا تعزز نضالنا العالمي النسوي*.

لنذهب سويةً في الطرقات في 8 مارس، في اليوم العالمي للنضال النسوي*، ولنتظاهر سويةً!

**عندما نكتب كلمة النساء* نحن نعني: النساء، المثليات، المتحولات جنسياً* والخنثى الأنثوية*

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Srpskohrvratski:

Poziv na demonstraciju internacionalne borbe žena, 8. mart 2017

Moć ženama*
Poziv na demonstraciju internacionalne borbe žena, 8. mart 2017
16:30 Warschauer Str. ugao Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

Borimo se protiv sistema!
Borimo se i organiujemo svoj rad i svoje živote.
Branimo se protiv eksplotacije naših tela.
Angažujemo se za socijalnu i političku pravdu.
Kao što smo uvek radile!

Nećemo biti instrumentalizovane zarad legitimizacije državnog i društvenog racizma.
Ovog dočeka Nove Godine prisustvovali smo činjenici da je u srcu Evrope, pred katedralom u Kelnu, došlo do političke rasne diskriminacije – pod izgovorom želje da se zaštite žene*.
Borimo se protiv ovakve manipulacije i nećemo dozvoliti da nas okrenu protiv naših braća* i sestara*.

Organizujemo se protiv svakog vida potčinjenosti patrijarhalnom sistemu koji nanosi eksploataciju, siromaštvo, rat, sukob i nasilje. Držimo se za ruke u znaku solidarnosti i borimo se zajedno.

Kapitalizam se oslanja na ekonomsku zavisnost žena i njihovog neplaćenog i nepriznatog rada. Bez obzira na to koliko jadni bili uslovi za rad, legalni ili ilegalni, žene uvek rade u najgorim uslovima. Oslobođenje žena ne postoji unutar ovakvog sistema. Bela nadmoć se obogaćuje kroz racizam i klasne privilegije. Naš feminizam se bori za pravdu bez obzira na pol, rasu i klasu!

Organizujemo se protiv eksploatacije od strane kapitalističkog i imperijalističkog sistema, čiji krvavi profiti žele da nas ućutkaju, i pozivamo na PROTEST.

Žene u ratu i bekstvu izložene su dodatnim napadima zato što su žene. U kampovima, zatvorima, državnim organima i sudovima, žene moraju da se nose sa seksualnim nasiljem od strane policije i državnih vlasti. Silovanje je korišćeno kao oružje rata i sredstvo mučenja. Žene svuda se bore, bore se u najmanjoj političkoj jedinici – unutar porodice, kao i u organizovanju otpora.

Organizujemo se protiv seksističkog nasilja, bez obzira na to da li se vrši u vidu eksploatacije kapitalističkog društva ili u sklopu diktatorskih režima.

Žensko telo je oteto, porobljeno, protdato, eksploatisano i kolonizirano. Hitno pozivamo na kraj ženocidu i zločinima mržnje protiv Trans žena.

Žene širom sveta – suprotstavite se! Naš bes i kolektivan otpor, naši snovi i nade ojačavaju našu međunarodnu borbu žena.
Izađimo na ulice 8-og marta, na međunarodni dan borbe žena, i protestujmo zajedno!

* Kada pišemo “Žena”, mislimo na ŽLTI: ŽeneLezbejkeTrans*Inter*.

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עברית‏:

כל הכח לנשים**!
קוראות להפגנת יום מאבק הנשים הבינלאומי, 8 במרץ 2017
16:30 Warschauer Str. / Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

אנחנו מורדות נגד המערכת!
אנחנו נאבקות ומחליטות על החיים שלנו.
אנחנו מגינות על עצמנו נגד הניצול של הגוף שלנו.
אנחנו מתארגנות למען צדק חברתי ופוליטי.
כפי שעשינו מאז ומעולם.

לא נאפשר לעשות בנו שימוש להצדקת גזענות בחברה ובממסד. בסילבסטר ראינו כיצד בלב אירופה, בקתדרלת קלן, נוצרה מערכת אפרטהייד על רקע אתני ולאומי, תחת אצטלת הגנה על נשים*. אנו יוצאות נגד המניפולציה הזו ולא נתן שיפנו אותנו נגד אחיותינו* ואחינו*.

אנו מתארגנות נגד כל צורת דיכוי של המערכת הפטריארכלית, שמביאה עמה ניצול, עוני,מלחמות, פליטות ואלימות. אנחנו משלבות ידיים בסולידריות, ונאבקות יחד.

הקפיטליזם נשען על עבודת נשים* שלא זוכה לתגמול והכרה, ואיננה חופשית. לא משנה כמה גרועות יהיו אפשרויות התעסוקה, בין אם חוקית או בלתי חוקית, נשים* תמיד מקבלות את התנאים הגרועים ביותר. בתוך המערכת הזו אין ולא יתכן שחרור לנשים. גזענות ופריבלגיה מעמדית מחזקות את ההיררכיה החברתית ובראשה הגבר הלבן. הפמיניזם שלנו דורש צדק מגדרי, אתני ומעמדי.

אנו מתארגנות נגד הניצול של הקפיטליזם והאימפריאליזם, השואפים להשתיק אותנו באמצעות רווחים מדממים, וקוראות למחאה.

נשים* במלחמה ובמסלולי מילוט חשופות לאלימות נוספת בהיותן נשים*. במחנות, בתי כלא, בתי משפט ומוסדות, נשים* נאלצות להתמודד עם אלימות מינית מצד המשטרה והרשויות. אונס משמש כלי מלחמה ואמצעי עינויים. נשים* נאבקות בכל מקום, בתוך המשפחה, בתוך התנגדות מאורגנת.

אנחנו מתארגנות נגד אלימות סקסיסטית, בין אם בחברה קפיטליסטית או בדיקטטורה.

גוף האשה* נחטף, משועבד, נמכר, מנוצל ונתון לקולוניזציה. אנחנו קוראות בדחיפות להפסקה של רצח נשים ופשעי שנאה כנגד נשים* טרנסיות.

ברחבי העלם, נשים* מתנגדות. הזעם שלנו וההתנגדות המשותפת שלנו, החלמות שלנו והתקוות שלנו, מחזקים את מאבק הנשים* הבינלאומי.

בואו נצא לרחובות ב 8 במרץ, יום מאבק הנשים* הבינלאומי, למחאה משותפת!

**כשאנחנו כותבות נשים* אנחנו מתכוונות: נשים, לסביות, טרנסג’נדריות/ים ואינטרסקס.

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Español:

Convocatoria a la manifestación por la Lucha Internacionalista de las Mujeres*

todo el poder para las Mujeres* **
Convocatoria a la manifestación por la Lucha Internacionalista de las Mujeres*, el 8 de Marzo de 2017 a las 16:30 en Warschauer Str. esquina Revaler Str. – a las 18:00 en Oranienplatz

Nos rebelamos contra el sistema!
Luchamos y organizamos nuestro trabajo y nuestras vidas.
Nos defendemos de la explotación de nuestros cuerpos.
Nos movilizamos por la justicia social y política.
¡Como venimos haciendo desde siempre!

No vamos a ser instrumentalizadas para legitimar el racismo estatal y social. Durante la última víspera de Año Nuevo, fuimos testigos de la creación de un sistema de apartheid en el corazón de Europa (frente a la Catedral de Colonia, bajo el pretexto de proteger a las mujeres. Repudiamos dicha manipulación y declaramos que no vamos a ser utilizadas en contra de nuestras hermanas* y hermanos*.

Nos oponemos a toda forma de opresión del sistema patriarcal, que impone explotación, pobreza, guerra, exilio y violencia. Nos unimos en solidaridad y luchamos juntas.

El capitalismo se constituye a partir de la dependencia económica de las mujeres* y su trabajo no remunerado, oprimido y no reconocido. No importa que tan miserables sean las oportunidades laborales existentes, somos siempre las mujeres* – “legales” o ilegalizadas – las que sufrimos las peores condiciones. No hay liberación para las mujeres* en este sistema. La supremacía blanca se sustenta y reproduce a través del racismo y los privilegios de clase. ¡Nuestro feminismo promueve la superación conjunta del racismo, el clasismo y el sexismo!

Nos organizamos contra la explotación del sistema capitalista e imperialista, cuyo lucro sangriento pretende silenciarnos y convocamos a todas* a protestar.

Las mujeres* que viven en medio de la guerra, o las que intentan huir de ella, están expuestas diariamente a agresiones adicionales por ser mujeres*. En los campos de refugiados, las prisiones, las instituciones públicas y los tribunales, las mujeres* deben hacer frente a la violencia sexual de la policía y los poderes estatales. La violación se establece como arma de guerra y método de tortura. Las mujeres* damos batalla en todos los espacios, desde el seno de la familia – la entidad política más pequeña- hasta los ámbitos de resistencia organizada.

Nos alzamos en contra de la violencia sexista, ya sea ejercida por una sociedad capitalista explotadora o por regímenes dictatoriales.

El cuerpo de las mujeres* es secuestrado, esclavizado, comercializado, explotado y colonizado. Hacemos un llamado urgente para poner fin a los feminicidios y crímenes de odio contra las mujeres Trans.

La resistencia de las mujeres* se extiende por todo el mundo. Nuestra rabia y nuestra rebeldía colectiva, nuestros sueños y nuestras esperanzas fortalecen la lucha internacional de las mujeres.

¡Salgamos a las calles el 8 de marzo, el Día Internacional de la Lucha de las Mujeres*, y alcemos nuestras voces y gritos de protesta juntas!

** Cuando escribimos mujeres* queremos decir: MLT*I* Mujeres Lesbianas Trans* Inter *

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Türkçe:

Kadınların* Enternasyonalist Mücadelesi için Yürüyüşe Çağrı

Kadınlar* Birlikte Güçlü

Çağrımız 8 Mart 2017’de Kadınların Enternasyonalist Mücadelesi için yürüyüşe
16:30 Warschauer Str. ve Revaler Str. köşesi -18:00 Oranienplatz

Sisteme karşı isyandayız!
Emeğimiz ve yaşamlarımız için örgütleniyor, mücadele ediyoruz.
Bedenlerimizin sömürülmesine karşı kendimizi savunuyoruz.
Hem toplumsal hem de siyasi adalet için harekete geçiyoruz.
Geçmişte hep yaptığımız gibi!

Devletin ve toplumun bizi ırkçılığı meşrulaştırma çabalarına alet etmelerini reddediyoruz. Geçtiğimiz yılbaşı gecesi Avrupa’nın kalbi Köln Katedrali önünde kadınları* koruma bahanesi ile ırkçı bir düzenleme yaratıldı. Bizler bu manipülasyona karşı savaşıyoruz, bu yüzden kardeşlerimize karşı bizleri kullanmanıza izin vermeyeceğiz.

Erkek egemen sistemin sömürü, yoksulluk, savaş, zorunlu göç ve şiddet üreten tüm baskı biçimlerine karşıyız. Dayanışma içinde el ele veriyor ve birlikte mücadele ediyoruz.

Kapitalizm kadınların* ekonomik bağımlılığı ile onların ücretlendirilmeyen, zoraki ve görünmeyen emeğinden güç alıyor. İster legal ister illegalize edilmiş işlerde koşullar ne kadar berbat olursa olsun kadınlara* hep daha da kötü çalışma koşulları sunuluyor. Bu sistemde kadınlara bir kurtuluş yok. Beyaz üstünlüğü ırkçılık ve sınıfsal imtiyazlarla kendini besliyor. Bizim feminizmimiz toplumsal cinsiyet, ırk ve sınıf konusunda adalete dayanır.

Kanlı çıkarlarıyla bizi susturma amacı güden kapitalist ve emperyalist sistemin sömürüsüne karşı örgütleniyor ve buna karşı çıkmaya çağırıyoruz.

Savaş bölgelerinde kadınlar, kaçarken ve kaçış yollarında kadın oldukları için de ayrıca saldırıya maruz kalıyorlar. Kamplarda, cezaevlerinde, resmi makamlarda ve mahkemelerde kadınlar polis ve devlet güçlerince uygulanan cinsel şiddetle de mücadele etmek durumunda kalıyorlar. Tecavüze hem bir savaş aygıtı, bir silah olarak hem de bir işkence metodu olarak kullanılıyor. Kadınlarsa her yerde savaşıyor, en küçük politik birim olan ailede de örgütlü direniş içinde de savaşmaktalar.

Bizler ister sömürücü kapitalist bir toplum ister diktatoryal rejimler tarafından uygulanıyor olsun cinsel şiddete karşı örgütleniyoruz.

Kadın bedeni ele geçirilmiş, köleleştirilmiş, satılmış, istismar edilmiş ve sömürülmüştür. Kadın cinayetlerinin ve Trans kadınlarına yönelik nefret suçlarının son bulması için acilen…

Kadınlar* tüm dünyada direniyorlar. Öfkemiz ve kolektif direnişimiz, düşlerimiz ve umutlarımız enternasyonal kadın mücadelemize güç veriyor.

8 Mart’ta sokaklara çıkalım ve Kadınların Uluslararası Mücadele gününde isyanımızı birlikte haykıralım!

*** Kadınlar yazdığımızda: LBTI (LezbiyenBiseksüelTransInterseks kadınları da kastediyoruz.

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中文(简体)

女人*
有权力者

大家来着 参加国际. 妇女节游行 2017年3月8日 开始下午4点半 在口: REVALER STR. X WARSCHAUER STR. 结束晚上6点半到
ORANIENPLATZ
我们起立。我们反抗制度。我们会工作,我们的生活准
得好。我们奋战。
我们的身体不要利用。我们起立,一起反抗​国家​权力 。总是反抗了。
我们
让政策把我们互相争斗。我们不同种族主义。
过年前夜在德国的大城市克隆路上种族主义很特别了。警察太多。是保护女人的意思。意思不行。我们不会被种族主义分开。我们一起走。我们大家。
我们一起战斗抑制。战斗家长制,战利用,战贫穷,战斗战争。我们都可以一起完成所有的坏事。因为我们一起装。
怎么保持资本主义?不把自由给女人。不把好名工作给女人。可能你的工作太难或钱
够或没有安全。但女人的工作还难。女人的工资还少。我们的安全还少
我们的系统没有平等。资本主义越来越状。天天复制权威层次。天天白种人把种族主义和阶级的特权让他们自丰富
我们想用女权主义把性别歧视和种族主义和资本主义停止。我们起来一起推翻系统。因为女人总是有危险。女人强奸受害者。在监狱和劳改营女人被警察强奸。那里没有办法,那里没有帮助。但我们这里一起,我们装女人,我们女权主义者。我们战斗路上,家里,上班,到处都会战斗改善我们的生活质量
我们已经准备战斗性别歧视的暴力。随便我们谁暴力者。社会的性别歧视不同。系统的暴力不同。所有的对妇女的暴力我们不要保持
女人的身体今还开发的,还奴役的,卖得。我们会停止,我们会战斗,我们不会坐着看女人的或换性者的惨杀
我们一起努力。我们几十亿女人互相帮助。我们努力改善,我们的梦一样,我们的希望一样。我们战斗一起。我们会改善女权
3月8日是国际妇女节。来让我们走路上,来着反叛
«我们»是女人,女同性恋者,男同性恋者,双性恋着和与跨性别者

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Русский:

Всю Силу Женщинам!**

Всю Силу Женщинам!**
Зовём к Международному Дню Женской* Борьбы, 8 марта 2017,
16:30 Warschauer Str. corner Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz

Мы восстаём против системы!
Мы боремся и сами строим нашу жизнь.
Мы защищаемся от эксплуатации нашего тела.
Мы объединяемся ради социальной и политической справедливости.
Как мы это делали всегда!

Мы не позволим использовать себя чтобы оправдать расизм, который исходит как от государства, так и от общества. В ночь Нового Года, мы стали свидетельницами того, как в самом сердце Европы, у Кёльнского собора, была создана система апартеида и дискриминации по этническому и национальному признаку – под предлогом защиты женщин*. Мы боремся против этой манипуляции и нас не удастся настроить против наших сестер* и братьев*.

Мы боремся против системы патриархата, которая несёт в себе эксплуатацию, нищету, войны, бегство и насилие. Мы солидарны друг с другом, и мы боремся вместе.

Капитализм опирается на экономическую зависимость женщин* и нуждается в их неоплаченном, вынужденном и непризнанном труде. Какими бы жалкими не были трудовые возможности, женщины* всегда получают худшие условия. В этой системе нет и не может быть свободы для женщин*. Расизм и классовые неравенства в обществе усиливают угнетение. Наш феминизм – это справедливость по всем признакам!

Мы боремся против эксплуатации которая исходит из капитализма и империализма, которые желают заставить нас замолчать, и зовём к протесту.

Женщины* во время войны или в бегах подвергаются дополнительному насилию как женщины*. В лагерях, тюрьмах, судах и разных инстанциях, женщины вынуждены справляться с сексуальным насилием со стороны полиции и государственных органов. Изнасилование используется в качестве орудия войны и как средство пыток. Женщины* борются везде, и внутри семьи, и в организованном сопротивлении.

Мы боремся против сексуального насилия, будь то при капитализме или диктатуре.

Женское* тело похищают, порабощают, продают, экспулатируют и колонизируют. Мы срочно призываем прекратить убийства женщин и преступления на почве ненависти против транс*женщин.

Во всем мире женщины* действуют. Наша ярость и наше коллективное сопротивление, наши мечты и наши надежды укрепляют нашу международную женскую* борьбу.

Давайте выйдем вместе на улицу 8-го марта, в Международный День Женской* Борьбы, на общий протест!

**Когда мы пишем женщины*, мы имеем ввиду женщин, лесбиянок, трансгендерных и интерсекс людей.

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한국어:

여성*에 대한 모든 권력
국제 여성들의 투쟁데모를 위한 시국선언 우리는 시스템에 반항합니다! 우리는 우리의 일과 삶을 투쟁하고 계획합니다. 우리는 악용되는 우리들의 몸으로부터 우리를 방어합니다. 우리는 사회적,정치적 정의를 위해 모입니다. 우리가 항상 그랬던것처럼!. 우리는 국가적, 사회적 인종차별주의를 정당화하기 위해서 도구가 되지 않을 것입니다. 새해에 유럽의 중심이라 불리는 쾰른 대성당에서 일어난 사건을 통해서 우리는 여성*을 보호한다는 명목으로 어떻게 인종차별제도가 생기는지 목격하였습니다. 우리는 이 교묘한 조작에 맞서 싸우며, 우리는 우리의 자매*와 형제들*과 경쟁하지 않을 것입니다. 우리는 착취,빈곤,전쟁, 피난과 폭력을 만드는 모든 형태와 가부장제에 대항합니다. 우리는 손을 잡고 연대하고 함께 맞서 싸워야합니다. 자본주의는 여성*의 경제 의존성과 무급의 노동, 자유권이 없는 노동 그리고 인정받지 못하는 노동을 필요로 합니다. 어떤 일을 하든지 간에 – 합법적인지 혹은 불법적인지 – 여성*은 항상 형편없는 기회와 더 나쁜 조건을 갖습니다. 이 구조에는 여성*을 위한 해방은 없습니다. 인종차별과 특권층을 통해서 백인우월주의는 강해집니다. 페미니즘은 성, 인종 그리고 사회적계급의 정의에 대한 것입니다. 우리는 잔혹한 이익으로부터 우리를 침묵시키는 자본주의와 제국주의 체제의 억압에 반대하며 모이고 우리는 함께 그것에 반대를 외칩니다. 전쟁, 전쟁에서의 도피, 피난길에 있는 여성*들은 여성*이라는 이유로 추가적인 공격에 노출됩니다. 피난민수용소, 교도소, 당국 그리고 법원에 있는 여성들은 경찰과 국가의 권력으로부터으로 인한 성폭력을 감당해야합니다. 여성의 강간은 전쟁의 무기 및 고문의 수단으로 사용됩니다. 여성*들은 어디서든지 싸우고 가족이라는 작은 정치사회에서 싸우고, 조직된 저항에서 싸웁니다. 우리는 악용되는 자본주의 사회에 의해 혹은 독재 정권에 의해 행사되는지 여부와 관계없이 성 차별적 폭력과 대항하기 위해서 모입니다. 여성*의 몸은 유괴되어지고, 노예가 되고, 사고 팔리고, 학대당하고 식민지화됩니다. 우리는 시급히 여성 살해범죄의 끝과 트랜스*여성 (혹은 트랜스젠더)에 반대하는 증오 범죄의 끝을 요구합니다. 전세계 여성*들은 저항합니다. 우리의 분노와 집단적인 저항의 외침 그리고 우리의 꿈과 희망은 우리의 국제적인 여성*투쟁을 더 강하게 만듭니다. 3월 8일, 국제 여성*의 날 우리 함께 거리로 나가 투쟁하고 항의합시다! 이 시위는 여성*만 참여할 수 있습니다. 남성들은 Oranienplatz 집회에서부터 참여하실 수 있습니다. **여성이라는 단어는 다음을 의미합니다 : WLTI* WomenLesbianTrans*Inter*

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Italiano:

Chiamata per la manifestazione del 8.Marzo

Tutto il potere per le donne* **
Ci ribelliamo contro il sistema!
Lottiamo e organizziamo il nostro lavoro e la nostra vita.
Ci difendiamo contro lo sfruttamento dei nostri corpi.
Ci mobilitiamo per la giustizia sociale e politica.
Come abbiamo sempre fatto!

Non saremo strumentalizzate per legittimare il razzismo sociale e di stato. Lo scorso Capodanno abbiamo assistito nel cuore dell’Europa, presso la Cattedrale di Colonia, alla messa in atto di un sistema di apartheid – con il pretesto di proteggere le donne *. Lottiamo contro questa manipolazione e non vogliamo essere usate contro le nostre sorelle e fratelli * *.

Siamo contro ogni forma di oppressione del sistema patriarcale, che infligge lo sfruttamento, la povertà, la guerra, la fuga, e la violenza. Ci prendiamo per mano con solidarietà e lottiamo insieme.

Il capitalismo si basa sulla dipendenza economica delle donne * e il loro lavoro non pagato, non libero e non riconosciuto. Non importa quanto miserabili siano le opportunità di lavoro che si presentano- legali o illegali – sono, le donne * sempre a ottenere le condizioni peggiori. Non c’è liberazione per le donne * in questo sistema. La supremazia bianca si arricchisce attraverso il razzismo e il privilegio di classe. Il nostro è un femminismo che richiede giustizia di genere, di razza e di classe!

Ci organizziamo contro lo sfruttamento del sistema capitalista e imperialista, i cui profitti insanguinati hanno l’obiettivo di metterci a tacere, e per questo convochiamo la protesta.

Le donne * in guerra, in fuga, sono esposte ad ulteriori attacchi come donne *. Nei campi, nelle carceri, nelle istituzioni e nei tribunali, le donne devono affrontare la violenza sessuale da parte di eserciti nazionali e forze dell’ordine. Lo stupro è usato come arma di guerra e come mezzo di tortura. Le donne * combattono in tutto il mondo, combattono dentro la piccola unità politica della famiglia, combattono nella resistenza organizzata.

Si organizzano contro la violenza sessista, che sia esercitata da attraverso lo sfruttamento di una società capitalistica o da un regime dittatoriale.

Il corpo di una donna * viene rapito, schiavizzato, venduto, sfruttato e colonizzato. Chiediamo con urgenza la fine dei femminicidi e crimini d’odio contro le donne Trans *.

Le donne resistono in tutto il mondo. La nostra rabbia e la nostra resistenza collettiva, i nostri sogni e le nostre speranze rafforzano la nostra battaglia internazionale di donne* .

Andiamo fuori per le strade l’8 marzo, Giornata Internazionale di Lotta delle Donne, e protestiamo insieme!

** Quando scriviamo le donne * intendiamo: WLTI * * WomenLesbianTrans Inter *

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Português:

Todo Poder às Mulheres* **

Chamada para a manifestação da Luta Internacional das Mulheres*, no dia 8 de março de 2017, às 16:30 na Warschauer Str. , equina com a Revaler Str. – 18:00 Oranienplatz – Berlim

Nós nos rebelamos contra o sistema!
Nós lutamos e organizamos nosso trabalho e nossas vidas
Nós nos defendemos contra a exploração dos nossos corpos.
Nós nos mobilizamos por justiça social e política.
Como sempre fizemos!

Nós não seremos instrumentalizadas para legitimar o racismo social e de Estado. No último Ano Novo, testemunhamos a forma como, no coração da Europa, na Catedral de Colônia, um sistema de apartheid foi criado – sob o pretexto de proteger mulheres*. Nós lutamos contra essa manipulação e não aceitamos esse jogo que tenta nos jogar contra as nossas irmãs* e os nossos irmãos*.

Nós somos contra todas as formas de opressão do sistema patriarcal, que provoca exploração, pobreza, guerra, fugas e violência. Nós nos unimos em solidariedade e lutamos juntas.

Capitalismo se baseia na dependência econômica das mulheres* e no trabalho não remunerado, aprisionador e não reconhecido. Não importa quão precárias as oportunidades de trabalho – legais ou ilegais -, mulheres sempre estão sujeitas às piores condições. Não existe libertação para as mulheres nesse sistema. A supremacia branca se auto-fortalece através do racismo e privilégio de classe. Nosso feminismo é sobre justiça de gênero, raça e classe!

Nós nos organizamos contra a exploração do sistema capitalista e imperialista, cujos lucros sangrentos querem nos silenciar. Por isso PROTESTAMOS!

Mulheres na guerra, a caminho de rotas de fuga, são expostas a ataques adicionais por serem mulheres. Nos campos, prisões, tribunais e outras instituições governamentais, mulheres convivem com violência sexual da polícia e outros agentes do Estado. O estupro é usado como uma arma de guerra e um instrumento de tortura. Mulheres* lutam em todo lugar. Lutam desde a menor unidade política da família, lutam na resistência organizada.

Nós nos organizamos contra a violência sexista, seja ela praticada por uma sociedade capitalista exploradora ou por regimes ditatoriais.

O corpo da mulher é aprisionado, escravizado, vendido, explorado e colonizado. Nós exigimos com toda urgência pelo fim dos feminicídios e crimes de ódio contra mulheres Trans*.

Em todas as partes do mundo, mulheres resistem. Nossa raiva e nossa resistência coletiva, nossos sonhos e nossas esperanças fortalecem a luta internacional das mulheres.

Vamos às ruas no 8 de março, dia Internacional da Luta das Mulheres, para protestarmos juntas!

** Quando escrevemos “mulheres”, nos referimos a Mulheres, Lésbicas, Trans e Inter.

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Polski:
Cała władza w ręce kobiet*

Wezwanie do udziału w demonstracji z okazji Międzynarodowego Dnia Kobiet*.
8 marca 2017, godz.16:30 Warschauer Str. (róg Revaler Str.) – 18:00 Oranienplatz

Buntujemy się przeciwko systemowi!
Organizujemy się w walce o naszą pracę i nasze życie.
Bronimy naszych ciał przed wyzyskiem.
Mobilizujemy się w imię społecznej i politycznej sprawiedliwości.
Tak jak to robiłyśmy zawsze?

Nie pozwalamy, aby pod pretekstem ochrony kobiet legitymizowany był państwowy i społeczny rasizm. W Sylwestra tego roku widziałyśmy, jak pod pretekstem ochrony kobiet w Katedrze w Kolonii, w samym sercu Europy, wprowadzono apartheid. Sprzeciwiamy się tego rodzaju manipulacji i nie damy się wykorzystywać przeciwko naszym siostrom* i braciom*.

Sprzymierzamy się przeciwko wszelkim formom opresji wynikającym z systemu patriarchalnego, ustanawianego przy pomocy wyzysku, biedy, przemocy i wojen, które zmuszają ludzi do uchodźstwa. Solidarnie podajemy sobie ręce i wspólnie walczymy.

Kapitalizm opiera się na ekonomicznej zależności kobiet, ich niezauważanej, nieopłacanej i przymusowej pracy. Niezależnie od tego, czy legalnie, czy nie, kobiety zawsze pracują na gorszych warunkach. W tym systemie wyzwolenie kobiet nie jest możliwe. Biała dominacja opiera się na rasizmie i przywilejach klasowych. Nasz feminizm bazuje na sprawiedliwości genderowej, rasowej i klasowej!

Organizujemy się przeciwko eksploatacji w ramach systemu kapitalistycznego i imperializmu, które usiłują zmusić nas do milczenia. Ich okupione krwią zyski powinny spotkać się z PROTESTEM.

Ze względu na swoją płeć, kobiety* są bardziej narażone na przemoc podczas wojny i w sytuacji ucieczki do innego kraju. Muszą mierzyć się z przemocą na tle seksualnym ze strony policji i organów władzy w obozach dla uchodźców, więzieniach, instytucjach porządku publicznego oraz sądach. Gwałt jest narzędziem tortur i bronią stosowaną podczas wojen. Kobiety* walczą wszędzie, począwszy od walki w obrębie własnych rodzin, na uczestnictwie w zorganizowanych ruchach oporu kończąc.

Organizujemy się wobec seksistowskiej przemocy, niezależnie od tego, czy jest ona narzędziem systemu kapitalistycznego, czy reżimów autorytarnych.

Kobiece ciało jest zawłaszczane, zniewalane, sprzedawane i kolonizowane. Domagamy się natychmiastowego wstrzymania zabójstw kobiet oraz przestępstw z nienawiści przeciwko trans*kobietom.

Kobiety* na całym świecie, buntujcie się! Nasz masowy sprzeciw, nasze marzenia oraz siła wzmacniają międzynarodowy protest kobiet*.

Wyjdźmy na ulice 8 marca w Międzynarodowym Dniu Kobiet*.

* Kiedy piszemy kobiety*, mamy na myśli: KLTI* KobietyLesbijkiTrans*Inter*
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