Monday / Montag 9.September 20.00 Anarchistisches Info-Cafe

The trial against the Neo-Nazis “Golden Dawn” in Greece

Der Prozeß gegen die Neo-Nazis

“Goldene Morgenröte“

the talk will be in english / die Veranstaltung ist in englisch, dt.Üb.-DIY

Kurz bevor der Mord am griechischen Rapper Pavlos Fyssas, welcher von einem Golden Dawn (Goldene Morgenröte) Mitglied in Athen erstochen wurde, sich zum sechsten mal jährt, wollen wir den Prozess vorstellen, der darauf folgte.

Die Präsentation beschäftigt sich vor allem mit den Entwicklungen im Prozess, auch mit Hilfe von Video und Fotomaterial.

Es wird auch die aktuellsten Informationen aus Athen geben.

Ahead of the 6th anniversary of Greek rapper Pavlos Fyssas‘ stabbing death by a Golden Dawn member in Keratsini, Athens, we will present the trial that followed his murder. Four years of testimonies, audio-visual records, thousands of pages of transcripts, and a continuous stream of doubts and political antics have revealed that Greek Neo-Nazis Golden Dawn have acted as an extremely well organised para-military group. In the course of the trial that started in 2015, it was exposed that Golden Dawn were following their very own code of honor to shape a clear National Socialist narrative. The trial exposed the interconnection of the far-right and Nazi
structures with the so-called “deep state”. Never the less, the criminal investigation before the trial exposed Golden Dawn’s plan to conceal evidence soon after Pavlos Fyssas was murdered in
September 2013. The presentation will focus on developments from the trial while using photographic and video material released to public. It will also bring fresh updates from the trial in Athens.

ab 19.30 KÜFA/ Peoples Kitchen

22.7.2019 — 20 .00 UHR

Anarchistisches Infocafé


Diskussionsrunde mit einem Aktivisten der

baskischen Anti-G7-Platform über Inhalte und Praxis

gegen den bevorstehenden

französischen G7-Gipfel in Biarritz (Baskenland)

vom 24. bis 26. August 2019.
ab 19:30 Uhr Vokü (vegan)

Der kommende G7-Gipfel findet vom 24. – 26.08.2019 in Biarritz im nördlichen Teil des Baskenlands statt und wird von Frankreich ausgerichtet. Dagegen wird im Baskenland, in Frankreich und in anderen Ländern zu massivem Protest mobilisiert.

Auch in Deutschland wird mobiliiert:

Ort: 20.7. Stadtteilladen Zielona Góra, Grünberger Str. 73 | Uhrzeit: 20:00 Uhr

Außerdem wird es einem Gegengipfel vom 19. – 23.08.2019 bei den Küstenstadten Hendaye-Irun geben. Und das “intergalaktische Team” der ZAD (Nantes/Frankreich) ruft auf zur

3. intergalaktischen Woche – Biarritz-Hendaye“.

Die Bandbreite der Mobilisierung verspricht eine bunte Mischung: baskische linke Unabhängigkeitsbewegung, AnarchistInnen, GewerkschafterInnen, Jugendbewegung, Autonome, ZAD- sowie Haus- und Gelände-BesetzerInnen, Attac, FeministInnen, AntirassistInnen, soziale Bewegung, Gelbwesten, etc.

Inzwischen zeichnet sich eine Protest-Choreographie wie bei Anti G8 2007 in Rostock/Heiligendamm ab:

• Protest-Camps in/bei Urrugne, Hendaye, Irun mit diverse Veranstaltungen und Aktionen

• 19. – 24.08.2019: Gegen-/Alternativgipfel im Protest-Camp

• 24.08.2019 (Samstag): Anti-G7 Großdemo in Irun-Hendaye

• 25.08.2019 (Sonntag): Kundgebungen in Anglet, Bayonne oder Biarritz gegen die Demoverbote und Mobilisierung in die verbotene blaue und rote Zone

Im Baskenland gibt es landesweit eine Anti-G7 Platform (G7ez plataforma). Der internationale Aufruf wurde bereits auf deutsch übersetzt: Aufruf zur Mobilisierung gegen den G7 und seine Welt (pdf).

Außerdem gibt in Frankreich ein “Alternativ-Bündnis” diverser NGO’s, Attac und weiteren Organisationen, welches sich mit der baskischen G7ez Platform abspricht.

Im Baskenland wie auch in Frankreich gibt es darüber hinaus zahlreiche Zusammenschlüsse der diversen autonomen und linksradikalen Gruppen und Zusammenhänge mit verschiedenen lokalen oder politischen Schwerpunkten.

Schon jetzt bewegt sich die für den G7 Gipfel im Baskenland von Macron angekündigte Abriegelung – die Verbote und Stationierungen der Polizei usw. – wie ein Elefant im Porzellanladen und bringt einen Großteil der baskischen Bevölkerung dagegen auf.

Laut Informationen der Anti-G7 Platform soll vom 23. – 26.08.2019 in Biarritz der Flughafen für normale Passagiere gesperrt und der Zugverkehr dorthin eingeschränkt werden. Biarritz wird in dieser Zeit komplett durch zwei Verbotszonen abgeriegelt sein.

Baskische Platform gegen den G7-Gipfel

Aufruf zum Alternativ-Gipfel (deutsch / auf Indymedia)

Biarritz Calling – Aufruf zur Mobilisierung gegen den G7 und seine Welt (deutsch / von G7ez-Platform / auf Indymedia)

Twitter zu Protesten gegen G7-Gipfel in Biarritz

 

Es tut sich zurzeit etliches an konkreter Protestvorbereitung im Baskenland und darüber hinaus in verschieden Städten, wie z.B. in Toulouse.

Nach langem hin und her wurde auch ein Ort für den alternativen Gegengipfel gefunden – allerdings ca. 20 Kilometer von Biarritz entfernt. Außerdem gibt es nun eine Art „vorläufiges Rahmenprogramm“ für die Proteste, sowie inhaltliche Schwerpunktsetzungen.

Wir dokumentieren hier eine aktuelle und sehr informative Pressemitteilung, sowie einen Mobilisierungsaufruf zur „Verteidigung unserer Alternativen gegen die G7“ – jeweils ins Deutsche übersetzt.

Ansonsten ist nun auch eine weitere Webseite online, die zum Alternativgipfel – diesmal dreisprachig: Französisch, Spanisch und Englisch

Pressemitteilung

Gegen die G7, für eine andere Welt
Vom 19. bis 26. August mobilisieren und organisieren wir uns.

Vom 24. bis 26. August treffen sich in Biarritz, unter französischer Präsidentschaft, 7 Staatschefs der reichsten Länder der Welt.

Zunehmend autoritär und kriegerisch kommen diese 7 Mächte zusammen, um ein System im Dienste der Reichsten und der Multis aufrechtzuerhalten. Es ist an der Zeit, dieses tödliche System zu stoppen. Angesichts ihrer verlogenen Reden und falschen Denkweisen ist es notwendig, uns im Baskenland zu mobilisieren, um ihnen mit unseren Ideen, unseren Alternativen und unseren Kämpfen zu begegnen und ökologische sowie soziale Dringlichkeit entgegen zu setzen.

Bei der Organisation dieses Gegengipfels gibt es viele Hindernisse sowie einschränkende und freiheitsfeindliche Verbote. Wir weigern uns aber, der Angst nachzugeben oder uns von den verschiedenen Bedrohungen und Vergiftungen beeindrucken zu lassen. Wir rufen entschlossen, aber auch gelassen und frohen Mutes dazu auf, sich massiv an den Mobilisierungen der G7EZ-Plattform zu beteiligen! Ebenso fordern wir alle Arbeitnehmer*innen, Gewerbetreibenden und Unternehmen auf, jegliche Zusammenarbeit oder Teilhabe an der Organisation dieses G7 zu verweigern.

Mobilisierungsprogramm, organisiert von der G7EZ! – Plattform.

  • Samstag, 22. Juni: Demonstration in San Sebastian, Provinz Gipuzkoa (17h Easo Square)
  • Samstag, 13. Juli: Demonstration in Biarritz (17h, Hippodrom der Fleurs) mit anschließendem Konzert in dem Gaztetxe (selbstorganisierten Kulturzentrum) von Biarritz.
  • Vom 19. bis 24. August: Dorf und Gipfel der Alternativen in Urrugne, Hendaye, Irun, (an der französisch / spanischen Grenze). Siehe unten.
  • Samstag, 24. August: Demonstration in Irun-Hendaye (Grenzstädtchen)
  • Sonntag, 25. August um 12 Uhr: Jenseits ihrer roten und blauen Zonen wird die Regenbogenzone gegen das Demonstrationsverbot gebildet – durch Kundgebungen und Aufläufe auf 7 Plätzen in Anglet, Bayonne oder Biarritz.

Lage Alternativgipfel

Während des Gipfels der Alternativen werden Debatten und Widerstandsbildung auf Initiative vieler Bewegungen, Verbände, Gewerkschaften im Baskenland und anderswo stattfinden. Es wird ein wichtiger Punkt für das Zusammenlaufen der Kämpfe, welche dieses Jahr geprägt haben und für den Aufbau unserer zukünftigen Mobilisierungen sein. Die Debatten werden nach sieben Schwerpunktthemen gegliedert:

  1. Für eine andere Welt, wir steigen aus dem Kapitalismus und der Diktatur der multinationalen Konzerne aus.
  2. Gegen die Zerstörung unseres Planeten, lasst uns die Erde schützen, lasst uns die Lebenden verteidigen.
  3. Für eine radikal feministische Welt, nieder mit dem Patriarchat.
  4. Respektieren der Vielfalt und Freiheit der Völker und für eine entkolonialisierte Welt – ohne Diskriminierung.
  5. Für eine soziale Demokratie und gleiche Rechte für alle, nieder mit der autoritären Herrschaft.
  6. Für eine gerechte Welt, die auf der Solidarität zwischen den Völkern basiert, nieder mit Kriegen und Imperialismus.
  7. Niemand ist auf diesem Planeten illegal, Abschaffung der Grenzen für die Menschen.

Über den Kampf gegen diesen, uns aufgezwungenen G7 hinaus, wird der Gegengipfel auch die Gelegenheit bieten, konkrete Lösungen für eine globale Politik zu finden, die Ungleichheiten, Armut sowie Umwelt- und Klimakatastrophen wirkungsvoll bekämpft. Schließt euch der G7EZ – Plattform an, um gemeinsam eine soziale und gerechte Welt anzuvisieren, die die Unterschiede und die Umwelt respektiert.

*Genauere Informationen werden in den kommenden Wochen nach und nach bekannt gegeben, entsprechend der Fortschritte bei den Vorbereitungen der Veranstaltungen.

Rote und Blaue Zonen

 

Mobilisierungsaufruf zur Verteidigung unserer Alternativen gegen die G7

Frankreich ist Gastgeberland des nächsten G7-Gipfels, der vom 24. bis 26. August 2019 in Biarritz stattfinden wird.

Seit Jahrzehnten spielen die G7, an der Seite des IWF, der WTO und der Weltbank, eine Rolle als Wirtschafts- und Finanzdirektion. Heute ist es der Raum, in dem sieben der größten Wirtschaftsmächte der Welt[1] und die Europäische Kommission zusammenkommen, um ein System aufrechtzuerhalten, das zu einer Zunahme der Ungleichheit und der Ausplünderung unseres Planeten geführt hat. Gleichzeitig bleiben die Allmacht und der verhängnisvolle Einfluss der großen multinationalen Konzerne unangetastet. So wird ein großer Teil der Menschen und Völker ihrer Rechte beraubt und jeden Tag werden die Versprechen der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte mit Füßen getreten. Die Legitimität der UNO wird von allen Seiten in Frage gestellt, überall gibt es Unterdrückung und Gewalt, während sogenannte Sparpolitik zu einem Rückzug der Menschenrechte führt.

Während die französische Regierung von der Gelbwestenbewegung erschüttert wurde, die – unter anderem – die Zunahme der Ungleichheit anprangert, gibt sie vor, den Kampf gegen die Ungleichheit diesmal in den Mittelpunkt der G7-Agenda zu stellen. Aber, auf wen ist diese Zunahme der Ungleichheit zurückzuführen, wenn nicht auf die neoliberale Politik genau dieser reichsten Länder? Pyromanen bei der Feuerwehr? Die G7-Länder belegen jedenfalls das Gegenteil, von dem was sie vorgeben, indem sie – im wirklichen Leben – seit Jahrzehnten, strukturell politisch angreifen und die Ursachen für die derzeitigen Ungleichheiten selber schaffen.

Diese kostenintensiven G7-Gipfel (500 Millionen Dollar im Jahr 2018) dienen als medienwirksame Kommunikationsoperationen. Aber werden die eigentlichen Probleme überhaupt behandelt?

Auch wir, die Bürgerinnen und Bürger, die sich in Kollektiven, Bewegungen oder Organisationen zusammengeschlossen haben, werden das Wort ergreifen, um an die dringende Notwendigkeit zu erinnern, tiefgreifende und radikale Veränderungen vorzunehmen – in unserem Wirtschafts- und Sozialsystem, für die Rechte einer und eines Jeden von uns und für die Wiederherstellung der Würde unseres Planeten Erde. Der Kampf gegen Ungleichheiten, die Klima- und Sozialkrise kann sich nicht mit schönen Reden begnügen – dafür bleibt keine Zeit. Es ist dringend geboten, dass die reichen Länder angesichts dessen, was auf dem Spiel steht Verantwortung übernehmen.

Dieser G7 wird im Baskenland stattfinden, in einer Region des Widerstands, in dem die Kämpfe für Solidarität und der Wunsch, eine gerechtere und begehrenswertere Welt aufzubauen, tief verwurzelt sind. Wir glauben, dass wir im Baskenland und anderswo wünschenswerte Zukunftsperspektiven schaffen und dem unerträglichen Wachstum von Armut und Ungleichheit ein Ende setzen können.

In einer Zeit, in der die französische Regierung vorsieht, das Recht auf Bewegungsfreiheit und Demonstration erheblich einzuschränken, werden wir zusammenkommen, um die Vielfalt unserer Bestrebungen, Analysen und Alternativen für eine andere Welt auszudrücken.

Für uns erfordert die Welt von morgen die Verteidigung und Förderung der Menschenrechte, als erste Grundlage jeder Politik. Unsere Vorschläge umfassen:

  • Das Ende eines Wirtschafts- und Finanzsystems, das auf Ausbeutung und Anhäufung von Reichtum basiert.
  • Entschlossene Aktion gegen den Klimawandel und für einen Lebensstil, der die Ökosysteme und die biologische Vielfalt respektiert.
  • Der Kampf gegen das Patriarchat und jedes Herrschaftssystem, das zu Ungleichheit und zur Verweigerung von Rechten führt.
  • Der Aufbau einer wahren Demokratie für jede Organisation des gemeinsamen Lebens, in der jede und jeder ihre und seine Wünsche äußern sowie Entscheidungen beeinflussen können.
  • Eine Steuergerechtigkeit durch progressive Besteuerung, durch einen echten Kampf gegen Steuerhinterziehung, an dem alle Staaten der Welt beteiligt sind.
  • Staaten, die im Dienste des Gemeinwohls stehen und multinationale Unternehmen regulieren, um die Rechte der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.
  • Das Ende der Diskriminierung, die würdige Aufnahme von Migranten und die Gewährleistung der Bewegungsfreiheit.
  • Solidarität und Frieden zwischen den Völkern.
  • Das Recht auf Selbstbestimmung.
  • Echte Anerkennung kultureller und sprachlicher Unterschiede unter Beachtung der Menschenrechte.
  • Die Verteidigung der Rechte der Bäuerinnen und Bauern, der ersten Akteure der Ernährungssouveränität; ein wirksamer Zugang zu gesunden, nachhaltigen und ausgewogenen Lebensmitteln, der von und für die Bürger gedacht ist.
  • Die Existenz qualitativ hochwertiger öffentlicher Dienste, die so bürgernah wie möglich sind, auch in den ärmsten Ländern.
  • Das Verbot von Freihandelsabkommen, die soziale Rechte und die Qualität der Umwelt in Frage stellen.

Treffen wir uns, Verbände, Vereine, Gewerkschaften, Bürgerinnen und Bürger, im August 2019 in Biarritz, um unseren Stimmen und Forderungen Gehör zu verschaffen.

 

1] Vereinigte Staaten, Japan, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Kanada.

 

Latinokino

Dienstag/Martes, 11. Juni/11 de junio 2019, 19:30 Uhr.

Latinokino NY59 presenta:
Cine-Debate Zapatista – Veranstaltung zu Chiapas/México

Los Hombres sin rostro/ People without face
(Russia-México 2016; 59 min.; Spanisch mit englischen Untertiteln)

Film über die aktuelle Situation der Zapatistas und den Prozess im
Aufbau ihrer Autonomie – 2016 gefilmt von einem russischen libertären
Kollektiv.
Sobre la situación actual de l@s Zapatistas y su autonomía. Un film de
un colectivo libertario de Russia.

Nach dem Film werden brandtaktuelle Infos über die Situation der
Zapatistas gegeben, die – wie die anderen Pueblos originarios – von der
neuen mexikanischen Regierung durch so genannte “Entwicklungsprojekte”
angegriffen werden.
Sie selbst bezeichnen diese als eine Kriegserklärung, gegen die sie sich
zu verteidigen wissen.
Después del documental habrá una charla sobre cómo es la situación,
cuales son los proyectos del mal gobierno en México contra la autonomía
de l@s zapatistas y contra los otros pueblos originarios, y cómo es la
reacción desde las comunidades.

Anarchistische Infocafé
Montag, 27.5.2019 / 20:00 Uhr


Info und Diskussion zu den
Verhaftungen bei der G20-Videokundgebung am Heini 2017 + Film


Kurz nach dem G20 Gipfel 2017 in Hamburg gab es in Berlin am Heinrichplatz eine Videokundgebung um die Solidarität, den vielfältigen Protest und die krasse Polizei- und Staatsgewalt während der Gipfelwoche zu thematisieren.
Beantwortet wurde dies mit drei Verhaftungen im Anschluss an die Veranstaltung.

Den Aktivist*innen wird in jeweils  unterschiedlicher Zusammenstellung versuchte Gefangenenbefreiung, Körperverletzung, tätlicher Angriff, Widerstand und Landfriedensbruch vorgeworfen.
Es wird über die Hintergründe berichtet und darauf eingegangen, wie es bei einer Kundgebung gegen Polizeigewalt zu weiterer Polizeigewalt kam und vom ersten Prozesstag, der fast zwei Jahre später, jetzt am 8. Mai 2019, stattfand.
Im Anschluss zeigen wir nochmals den G20-Film vom Heini den die Bullen so gar nicht gut fanden.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sonntag 26.May 20 h

“Fragments of Violence – Turkey 2013-2018” is a video essay by the Atina Collective that tries to tackle the issue of public violence in Turkey in the period between 2013 and 2018. It is a work where we have tried to handle the issue with care, and with feminist care. Asking the questions of what to do with images, transposing them one over the other, we try to navigate through the “small picture”.

Although the period is difficult for us to revisit, we believe that it makes sense to go over things. Therefore come join us in Bethanien on Sunday night, for a screening and discussion to be followed by dinner.

Anarchistische Infocafé
Montag, 13.5.2019 / 20:00 Uhr

“Was ist Adbusting?”
Wir laden ein zur Analyse, Buchvorstellung und Diskussion.

Adbusting bezeichnet eine Aktionsform, bei der öffentliche Werbeflächen manipuliert werden. Die Variationen der Adbustings reichen von offensichtlichen Störelementen bis hin zu raffinierten Fälschungen: Im Ergebnis wirbt die Bundeswehr etwa für’s Töten oder ein Model kommentiert genervt sexistische Kleiderordnungen – auf Werbeflächen, die eigentlich für das Gegenteil bestimmt waren. Solche Praxen hat der BBSC die letzten Jahre dokumentiert und nun in Bilderbuch-Form mit zusätzlichen Analysen aufbereitet. Was ist der Berlin Buster’s Social Club?
Der BBSC ist ein loser Zusammenschluss von Fotograf*innen, die sich der Dokumentation von Adbustings verschrieben haben. Neben der nun vorgelegten dokumentarischen Arbeit bieten sie auch Workshops und Vorträge zum Thema an. Gegen eine Spende ist das Buch erhältlich.
bbsc.blackblogs.org

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

UNFRAMED FESTIVAL 2019_program_online version

UNFRAMED FESTIVAL

25th – 28th April 2019

UNFRAMED FESTIVAL

25th – 28th April 2019

http://www.unframedfestival.de/

STAY UNFRAMED –
LET’S RAISE THE DEBATE*

Welcome to the fourth edition of the Unframed Festival titled

“MATTER OF WORDS”

As unframed people, we want to focus on socio-political debates, that are struggling to exist in our societies.

It is not about convincing people but about collecting material to stimulate critical reflection, for those who are interested. It is a space to gather as individuals and to discuss the pluralities of transformation in society.

The Topic of this year, MATTER OF WORDS, will go from the spoken self-empowerment, to the strength through languages of a group. From the power of words into radical definitions, to the power of words that cradle us. From the words we blind ourselves with, to the ones that brand us forever. From the words that are banned by societies, to the ones that are(miss)- used for propagandas. From the silence of oppressive violences, to the noise left by liberating actions. And much more.

We may not understand all of them, we may leave with more questions than we came with – that’s okay

* +++++++ We do not tolerate any kind of sexism, racism and other forms of discrimination ++++++++ 

_________________________________________________________________________

Seid Willkommen zum vierten Unframed Festival mit dem Titel

“WortAngelegenheiten”

Als Unframed Menschen wollen wir sozio-politischen Debatten eine Bühne geben, die in unseren Gesellschaften um Anerkennung kämpfen. Dabei wollen wir keine vollendeten Anleitungen vorgeben, sondern (Denk-)Material sammeln und kritische Reflexionen anregen. Das Unframed Festival bietet Raum zusammenzukommen, sich als Gemeinschaft zu formieren und so die Vielfältigkeit von Transformationen in unseren Gesellschaften sichtbar zu machen und zu diskutieren.Fitokat56

Mit dem Thema WortAngelegenheiten werden wir über Wörter als Mittel zur Selbstbestimmung und Repression sprechen. Wir ergründen die Macht der Sprache, als Form, die radikale Kämpfe führt, die Gemeinschaft schafft und die uns für immer prägt. Wir umkreisen Worte die tabuisiert sind und die für Propaganda missbraucht werden. Wir sprechen über die Stille repressiver Gewalt und den Lärm befreiender Prozesse – und allem was dazwischen liegt.

Vielleicht verstehen wir nicht alles und vielleicht gehen wir mit mehr Fragen als wir gekommen sind – aber das ist in Ordnung so.

++++++++Wir tolerieren keinerlei Art von Sexismus, Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung+++++++

Anarchistische Infocafé
Montag, 22.4.2019 / 20:00 Uhr

Lesbos, Ägäische Insel, Fluchtroute, EU Außengrenze, Prison Island?
Ein aktueller Bericht aus Lesbos und über das Projekt Mare Liberum.

10 Jahre nach dem Antira-Camp in Lesbos, 4 Jahre nach dem Beginn der sogenannten “Flüchtlingskrise” und genau 3 Jahre nach dem Inkrafttreten des EU-Türkei Deal, ist die Insel zusammen mit den anderen ägäischen Inseln zwar aus der internationalen Öffentlichkeit etwas verschwunden, aber immer noch für viele Geflohene eine Etappe auf dem Weg. Noch immer sterben Menschen bei der Überquerung des Meers, noch immer gibt es Moria, das dauerhaft überfüllte Lager in dem viele Leute Monate und Jahre verbringen, weil ihnen seit dem EU-Türkei Deal die Weiterreise auf’s Festland verwehrt ist.
Es gibt heute viele internationale Akteure auf der Insel, Aktivist*innen, NGOs und andere Organisationen, die sehr unterschiedliche Profile haben und ein dichtes Netz aus Strukturen bilden, die eigentlich diese Grenze und alle anderen Grenzen abschaffen wollen, und doch seit Jahren damit und drum herum agieren… So auch Mare Liberum, ein Projekt das mit einem Schiff Menschenrechtsbeobachtungen in der Ägäis leistet.
https://mare-liberum.org/de

Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Anarchistische Infocafé
Montag, 8.4.2019 / 20:00 Uhr

Carlos Marighella – Dokumentation

“Marighella” (Brasilien 2011, 96 Min., portug. mit engl. UT, R.: Isa Grinspum Ferraz)

Einer der bekanntesten linken Widerstandskämpfer*innen der 60er Jahre in Brasilien. Carlos Marighella war Staatsfeind Nummer eins der brasilianischen Militärdiktatur. Der kommunistische Anführer wurde Opfer des Gefängnisses und der Folter, war Autor des weltweit übersetzten „Handbuchs der Stadtguerilla” – Sein Leben war ein Akt des Mutes und Widerstands.
Seine Nichte Isa Grinspum Ferraz porträtiert mit dieser Dokumentation Marighellas Leben, das er dem Widerstand gegen die brasilianische Militärdiktatur widmete.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.

Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Carlos Marighella (5 December 1911 – 4 November 1969) was a Brazilian Revolutionary and writer.

Carlos Marighella was one of the leading figures of the armed resistance against the military dictatorship that ruled Brazil from 1964 to 1985. He was co-founder of the Ação Libertadora Nacional (ALN), which became the largest and most important organization of armed resistance in Brazil. Marighella’s most famous contribution to guerrilla literature was the Minimanual of the Urban Guerilla (Handbuch des Stadtguerillos), consisting of advice on how to disrupt and overthrow an authoritarian regime aiming at revolution. The theories laid out in both books have greatly influenced contemporary ideological activism. Unlike Che Guevara, who proposed guerrilla activity in the countryside, Marighela’s theories on urban guerrilla warfare envisaged cities as the source of rebellion. As an advocate of urban guerilla warfare as means to neutralize and defeat political institutions in order to effect radical social change, Marighella’s work was the latest tome in the small library of revolutionary political literature in the 20th century. The Minimanual was influencing revolutionaries around the world, including organizations like the Weatherunderground, Greek N17, the Red Army Faction (RAF) or Red Brigades.

Marighella, um filmde Isa Grinspum Ferraz, 2011, 96 Min, português, english subtitles



Documentário sobre a vida e o legado de Carlos Marighella.
Líder comunista, vítima de prisões e tortura, parlamentar, autor do mundialmente traduzido “Manual do Guerrilheiro Urbano”, Carlos Marighella atuou nos principais acontecimentos políticos do Brasil entre os anos 1930 e 1969, e foi considerado o inimigo número 1 da ditadura militar brasileira. Mas quem foi esse homem, mulato baiano, poeta, sedutor, amante de samba, praia e futebol, cujo nome foi por décadas impublicável? O filme, dirigido por sua sobrinha, é uma construção histórica e afetiva desse homem que dedicou sua vida a pensar o Brasil e a transformá-lo através de sua ação.
Um dos nomes da militancia de esquerda no Brasil dos anos 60, Carlos Marighella atuou nos principais acontecimentos politicos do Brasil entre os anos 1930 e 1969 e foi considerado inimigo da ditadura militar brasileira. Lider comunista, vitima de prisoes e tortura, parlamentar e autor do ‘Manual do Guerrilheiro Urbano’. Dirigido por sua sobrinha Isa Grinspum Ferraz, ‘Marighella’ busca ser uma construcao historica e afetiva desse homem que dedicou sua vida a pensar o Brasil e a transforma-lo atraves de sua acao.

Anarchistische Infocafé
Montag, 25.3.2019 / 20:00 Uhr

Dokumentarfilm “Pre-Crime”

2017, Regie: Matthias Heeder & Monika Hielscher
Sprache: deutsch, 86 Minuten

Die Dokumentation Pre-Crime schaut hinter die Kulissen des Predictive Policing, bei dem durch die Analyse von Falldaten die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Straftaten berechnet wird. Anhand dieser Berechnungen entscheiden sie dann über Taktiken, polizeiliche Mittel usw.
Analyse-Softwares, markierte Risikogebiete und Personenlisten flimmern über die Monitore der Polizei von heute. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit Informationen füttern. In Chicago, London, Paris und Berlin werden Polizeiermittler*innen und Datenanalyst*innen, aber auch Betroffene dieser nach Science-Fiction klingenden aber real existierenden Polizeiarbeit gezeigt.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.