Sinema Jazeera
Dienstag, 1.8.2017 / ab 20:00 Uhr

“Die fliegenden Jungen von Gaza”

Dokumentarfilm, Palästina 2013
Regie: Carmen Butta, Arab. mit dt. voice over, 88 Minuten

Wenn sie durch die Luft wirbeln, fühlen sich die Jungen frei und vergessen für Augenblicke die Enge und Unterdrückung, die sie tagtäglich im Gazastreifen erfahren. In einem Land, das seit Jahrzehnten unterdrückt wird, ist ihre Hoffnung auf eine freie Zukunft verschwindend gering. Mit Akrobatik und Freerunning brechen sie aus ihrem Alltag aus. “Parkour” heißt ihre Leidenschaft: die Kunst, von Körper und Umwelt gesetzte Grenzen zu überwinden. Immer neuere Hindernisse spornen sie zu immer gewagteren Sprüngen an. Doch im Gaza-Streifen ist Parkour auch eine Art, sich aufzulehnen . Die Dokumentation begleitet die Jungen vom “Gaza Parkour” in ihrem Alltag im Süden des Gazastreifens, in ihrer Stadt Chan Junis.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

LATINOKINO Dienstag, 25.07.2017 

 

18.30 Soli-Bar/comida Popular.

19:00 : Der Knast im Film II

“Mujeres en prision” Frauen im Gefängnis

Proyección: “Relatos desde el encierro”

(Guadalupe Miranda, México, 78 min. 2004, Spanisch mit englische Untertitel)

Posterior debate. Organizan: Revista Víscera und Latinokino

Invitamos a tod@s l@s interesad@s a la segunda presentación de Ciclo “Cine y prisión””Der Knast im Film”. Esta vez abordaremos la problemática del encarcelamiento de mujeres, un fenómeno que en los últimos veinte años se ha masificado en diferentes partes del mundo. El encierro femenino plantea asimismo nuevos mapas políticos y conceptuales para la lucha anti-carcelaria.

Presentaremos “Relatos desde el encierro”, un documental de la realizadora mexicana Guadalupe Miranda sobre la vida de las reclusas de un penal del Estado mexicano de Jalisco. El film se adentra en la vida en el penal de “Puente Grande”, donde las presas dan testimonio de sus vidas y hablan de la experiencia emocional del encierro carcelario y de la forma en que intentan organizar la vida rutinaria y cotidiana. Desde una mirada hacia la intimidad, ellas reflexionan sobre la condición humana, la supervivencia y el concepto de libertad. 

http://latinokinony59.blogspot.de/2017/07/latinokino-25072017.html

 

Version in deutsch:

Wir laden alle Interessierten zur zweiten Präsentation des Filmzyklus “Cine y prisión – Der Knast im Film” ein. Diesesmal geht es um Einknastung von Frauen, ein “Phänomen”, das in den letzten zwanzig Jahren sich in den verschiedensten Teilen der Welt massifiziert hat. Die Wegsperrung von Frauen entwirft selbst neue politische Landkarten und Konzeptualisierungen für den Anti-Knast-Kampf.

Wir werden “Relatos desde del encierro – Erzählungen aus dem Einschluss” zeigen – ein Dokumentar-Film der mexikanischen Regisseurin Guadalupe Miranda – über das Leben von weiblichen Gefangenen

im Gefängsnis Jalisco, Mexiko. Die Gefangenen von “Puente Grande” geben Zeugnis von ihren Leben und sprechen von ihren emotionalen Erfahrungen innerhalb der Knast-Situation. Sie erzählen von ihrer Form, ein alltägliches Leben dort zu organisieren. Sie reflektieren über Menschsein, über Überleben und ein Konzept von Freiheit.

Entrada Libre/colaboracion

 

Anarchistisches Infocafé
Montag, 24.7.2017 / 20:00 Uhr

—– “Je lutte donc je suis – Ich kämpfe also bin ich” —–

Dokumentarfilm
Spanien/ Griechenland 2015
Regie: Yannis Youlountas, Span./franz./griech. mit dt. UT, 105 Minuten

Dieser Film dokumentiert viele der Kämpfe und Solidaritätsbewegungen, die sich in Griechenland und Spanien seit den verordneten Sparmassnahmen ereignet haben: Kämpfe gegen Räumungen, Besetzungen von Arbeitsämtern, Widerstand gegen Polizeirepression und Riots, aber auch selbstorganisierte Medienprojekte, Migrant_innenforen, Kooperativen und Solidaritätsinitiativen.
Aus Resignation wird schnell Widerstand, der unterschiedliche Bevölkerungsschichten zusammen bringt. Eine spannende Reise mit Musik, von einem zum anderen Ende des Mittelmeeres.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

 

Sinema Jazeera
Dienstag, 18.7.2017 / ab 20:00 Uhr

“Angel on the right – Fararishtay kifti rost”

Spielfilm
Tadschikistan 2002, Regie: Djamshed Usmonov
Tadschikisch (farsi) mit engl. UT, 88 Minuten

Nach zehn Jahren, die er in Moskau und dort teilweise im Gefängnis verbrachte, kehrt Hamro in seine tadschikische Heimatstadt Asht zurück, weil er glaubt, dass seine Mutter im Sterben liege und er ihr Haus verkaufen könne. Doch die Frau erfreut sich bester Gesundheit, und der Heimkehrer bekommt es mit Bewohnern des Städtchens zu tun, bei denen er noch etliche Rechnungen offen hat, die diese einfordern – mit Nachdruck. Entweder er zahlt oder er stirbt.
Zusätzlich zu seinen Geldsorgen soll er sich auch noch um einen kleinen Jungen kümmern, der angeblich sein Sohn ist.
Eine lakonisch im neorealistischen Stil entwickelte Komödie mit einigen surrealen Elementen die sich zwischen dem harten tadschikischen Alltag und der mythischen Welt islamischer Legenden abspielt.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

15.07.: SOMMER-FEST!

Anlässlich zum 12. Jahrestag der Besetzung des Südflügels findet wieder unser Sommer-Fest draußen statt. Und das möchten wir gern mit Euch feiern und Ihr seid alle herzlich eingeladen! 🙂

Euch erwartet Folgendes:

Artistisches Theater, köstliches Essen und Getränke, Infos und selbstverständlich auch Musik… :
Die Diebin, Shechoir, Dogmatic Loverboys, Two Times Twice, Siwomat, Moanú und
Trainingseinheit Katzenkotze

Es wird auch Softeis geben und ein Plantschbecken. Also, bringt trockene Sachen für die Kids mit! 🙂

Wir freuen uns auf Euch!!

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It’s the 12th anniversary of the squatting of the south wing of the Bethanien and we want to celebrate it with you 🙂

You’re heartly welcome!

All this is waiting for you…:

Artistical theatre, delicious food and drinks, information and – of course – music:

Die Diebin, Shechoir, Dogmatic Loverboys, Two Times Twice, Siwomat, Moanú und
Trainingseinheit Katzenkotze

There’ll be also soft ice cream and a little pool – so bring dry clothes for the kids! 🙂

We are looking forward to seeing you there!

 

 

Anarchistisches Infocafé
Montag, 26.6.2017 / 20:00 Uhr

Friedel bleibt!
Der Kiezladen Friedel 54 soll am Donnerstag, 29.6.2017, zwangsgeräumt werden. Das werden wir verhindern.
Beim A-Infocafé gibt es letzte Informationen zum TagX.

Kiezladen Friedel54
Soziales Zentrum in Nord-Neukölln
https://friedel54.noblogs.org/

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

NewYorck im Bethanien – Südflügel – Mariannenplatz 2a – 10997 Berlin
U KottbusserTor – U GörlitzerBhf – Bus 140 Mariannenplatz

Sinema Jazeera
Dienstag, 20.6.2017 / ab 20:00 Uhr


—– “Dharavi – Slum for Sale” —–

Dokumentarfilm
Indien/CH/BRD 2010
Regie: Lutz Konermann
Engl./hindi/marathi mit dt. UT, 80 Minuten

Dharavi, einer von 2000 Slums in der indischen Stadt Mumbai, ist mit fast einer Million Menschen einer der am dichtesten besiedelten Orte der Welt. Früher am Rand der Stadt gelegen, liegt es nun im Zentrum der Finanzmetropole und ist weltweit zum Spekulationsobjekt geworden. Der indische Star-Architekt Mukesh Mehta will das Gebiet mit einem internationalen Finanzkonsortium sanieren und radikal umgestalten. Public Private Partnership heisst die Formel, mit der er Milliardengewinne verspricht, falls die Verantwortung für das Schicksal Dharavis in die Hände privater Investoren gelegt wird. Die Regierung ist von Mehtas Projekt überzeugt. Doch die Planer haben die Rechnung ohne die Bewohner gemacht. Sie leisten Widerstand. Dharavi wird zum Testfall für ganz Mumbai – und für eine Welt, in der das internationale Kapital auch vor den Hütten der Ärmsten nicht halt macht.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

Anarchistisches Infocafé
Montag, 12.6.2017 / 20:00 Uhr


Im Rahmen der Berliner Aktionstage gegen die Welt der G20 laden wir euch ein zu Film + Vortrag:

—– “The Land Between” —–



Dokumentarfilm, Marokko 2014
Regie: David Fedele, Arab./ franz. mit engl. UT

• Die Doku gibt Einblick in das versteckte und verzweifelte Leben von subsaharischen Migrant_innen welche in den Bergen von Nord-Marokko leben, die meisten mit dem Ziel nach Europa zu kommen indem sie eine hoch militarisierte Grenz-Barriere nach Melilla, der spanischen Enklave in Marokko, überklettern.
• Anschliessend Vortrag und Gespräch über die “Innenansichten aus Melilla”.

https://actiondaysberlin.noblogs.org/

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sinema Jazeera
Dienstag, 6.6.2017 / ab 20:00 Uhr

“Concerning Violence”

Doku 2014, Farbe & s/w
Regie: Göran Hugo Olsson, engl./schwed./franz./portug. with english subtitles
91 Minutes

Lauryn Hill (Sprecherin der Fanon-Texte)

Gayatri Chakravorty Spivak (Prolog)

Auf der Grundlage von Frantz Fanons Buch “Die Verdammten dieser Erde”, und anhand von schwedischem Archivmaterial das zwischen 1966 und 1984 aufgenommen wurde, erzählt der Film von den Aufständen die zur Entkolonialisierung Afrikas führen sollten.
Aufnahmen von der Befreiungsbewegung in Angola, der Frelimo in Mozambique und dem Unabhängigkeitskampf in Guinea-Bissau werden dokumentarische Bilder von Missionaren in Tansania und einem Streik in einer schwedischen Mine in Liberia gegenübergestellt.
Ein Blick auf heutige Konflikte, die entlang der alten Kolonialgrenzen schwelen, zeigt, dass Afrika auch über 50 Jahre nach Fanons Tod die Folgen der jahrhundertelangen europäischen Raubzüge und Interventionen noch lange nicht überwunden hat.

Im Rahmen der Berliner Aktionstage gegen die Welt der G20
https://actiondaysberlin.noblogs.org/

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

Die ZAD verteidigen – Tour 2017

Donnerstag 1.Juni 19h Einlass, 20h Beginn

mit Zwei Aktivist*innen von ZAD

(français mit deutscher Übersetzung)

Eine weitreichend freie Kommune gegen ein Flughafenprojekt und seine Welt –

Seit über 50 Jahren leisten Landwirt*innen und Anwohner*innen Widerstand gegen den Bau eines neuen Flughafens für die französische Stadt Nantes (die bereits über einen eigenen Flughafen verfügt). In jenen Feldern, Wäldern und Feuchtgebieten, die der Großkonzen Vinci zementieren will, gedeiht nun ein Experiment der Neuerfindung eines widerständigen Alltags. Politisch aktive Menschen aus aller Welt, lokale Landwirt*innen und Anwohner*innen, Bürgerinitiativen, Gewerkschaftler*innen, Umweltschützer*innen, Geflüchtete und Untergetauchte, Besetzer*innen, Umweltaktivist*innen und viele andere haben sich organisiert, um 1.600 ha Land gegen den Flughafen und seine Welt zu verteidigen. Politiker*innen nennen diesen Ort ein von der Französischen Republik verlorenes Territorium”. Jene, die sich dort niedergelassen haben, nennen es die ZAD (zone a défendre), zu verteidigende Zone. Im Herbst 2012 haben tausende Polizeibeamt*innen versucht, die Zone zu räumen. Sie wurden aber von einem entschlossenen und diversen Widerstand daran gehindert. Dieses Ereignis kulminierte in einer 40.000 Menschen starken Demonstration auf dem Gelände, die einiges, was vom französischen Staat zerstört worden war, direkt wieder aufbaute. Weniger als eine Woche später war die Polizei dazu gezwungen, ihre “Operation Cäsar” abzubrechen.

In den letzten drei Jahren war die ZAD ein außergewöhnliches Experimentierfeld für neue Lebensweisen, verwurzelt in der Zusammenarbeit zwischen all jenen, die die Diversität der Bewegung ausmachen. Trotz ihrer Vielfalt hat es die Bewegung geschafft, eine gemeinsame Linie zu erarbeiten, um Selbstverwaltung und Landwirtschaft auf dem Territorium ohne einen Flughafen radikal zu überdenken. Die ZAD basiertauf der Schaffung von Gemeinschaftsgütern, Nutzung statt Privatbesitz und der Forderung, dass jene, die für das Territorium kämpfen, auch darüber entscheiden, wie es genutzt wird.

Die Zukunft der ZAD muss immer noch erkämpft werden

Letzten Herbst sollte die gesamte Zone geräumt werden, um den absurden Flughafenbau zu beginnen. Am 8. Oktober 2016 hatten sich Zehntausende versammelt, um die Entschlossenheit der Bewegung zu demonstrieren. In Anerkennung des Kampfes der Landwirt*innen in den letzten Jahrzehnten brachten tausende Demonstrierende Holzstäbe mit, die sie in der Zone zurückließen als Zeichen eines kollektiven Versprechens. Sie werden zurückkommen und sie aus dem Boden ziehen, um die ZAD zu verteidigen, sobald dies nötig sein wird. Nach einigen spannungsreichen Monaten gab die Regierung den Räumungsplan für diese Saison auf. Die neugewählte Regierung könnte die Zone jedoch in den kommenden Monaten wieder in Räumungsgefahr versetzen.

Let’s share Wir sind zwei Bewohner der ZAD und auf unserer Reise wollen wir uns mit Menschen und Netzwerken austauschen und über Möglichkeiten sprechen, kapitalistische Projekte zu vereiteln und permanente autonome Zonen aufzubauen. Wir wollen mit euch Erfahrungen teilen und euch Informationen geben, wie ihr mit der ZAD solidarisch sein könnt, falls eine neue Attacke bevorsteht.

Anarchistisches Infocafé
Montag, 22.5.2017 / 20:00 Uhr

Quastaktion!
Kommt einfach vorbei, uff’n Getränk, zum Schwatzen, Philosophieren oder um Pläne zu schmieden.
Es gibt viel, sehr viel Propagandamaterial zum mitnehmen, von den Aktionstagen Anfang Juni bis “welcome to hell G20” in Hamburg.

A l l e s   m u s s   r a u s !
Bringt Eimer und Quast mit!

Alle Plakate liegen im Vorraum zum Newyorck-Öffi, falls ihr an anderen Tagen was abholen wollt.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.