Sinema Jazeera Dienstag, 3.3.2020 / ab 20:00 Uhr

“Al-Farika – The Band”
Dokumentarfilm
Irak 2017
Regie: Albaqer Jaafar
Arabisch mit engl. UT
67 Min.

Al-Farika erzählt die Geschichte der Musikgruppe „The Dream“, deren großer Traum es ist, in „der Stadt“ ein Konzert zu geben. „Die Sta dt“, die als konservativ geltende Bagdader Vorstadt „Sadr-City“, wird von radikalen Milizen kontrolliert – Musik zu spielen ist verboten und der Traum des Konzerts lebensgefährlich. Der Film begleitet die 6 Bandmitglieder in ihrem Alltag und zeigt somit die Lebensrealität zwischen Angst und Träumen in der Zeit nach dem Sturz Saddam Husseins im Irakkrieg 2003 und dem Überfall durch Daesh (sogenannnter Islamischer Staat) 2014.
Die Dokumentation zeigt die widersprüchlichen Realitäten im Irak, die Hintergrund der seit Oktober 2019 anhaltenden Proteste sind.
Der Regisseur Albaqer Jaafar gehört einer neuen Generation junger irakischer Filmemacher*innen an, die die Proteste unterstützen und Al-Farika war einer der ersten Filme, die auf dem besetzten Tahrir Platz in Bagdad gezeigt wurden.
Anschliessend diskutieren wir mit Ansar über den Film und die derzeitigen Massenproteste im Irak. Sie ist mit dem Filmemacher befreundet und besuchte im November die Proteste in Bagdad und anderen irakischen Städten.

• Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.
• Eintritt: Spende

“Al-Farika – The Band”
tells the story of the music band “The Dream” whose big dream it is to perform a concert in “the city”. “The city” is the densely populated suburb of Baghdad, “Sadr-City”, wich is regarded as really conservative. It´s controlled by radical militias and playing music is banned- meaning that the dream of performing a concert there is life threatening. The film accompanies the 6 band members in their everyday lives and through this shows the life realities between the state of fear and dreams in the time after Saddam Hussein’s regime was overthrown in the 2003 Iraq war and the aggression of Daesh (so called Islamic State) on Iraq 2014. The film shows Iraqi realities in their contradictions- understanding this, forms an important background to understand the current protests lasting since October 2019.

The director Albaqer Jaafar belongs to a new generation of young Iraqi film makers who support the protests and Al-Farika was one of the first movies shown on the squatted Tahrir Square in Baghdad.

After the screening we will discuss the film and the current mass protests in Iraq with Ansar, a friend of the director, who visited the protests in Baghdad and other Iraqi cities last November.

Anarchistische Infocafé Montag, 24.2.2020 / 20:00 Uhr

LESUNG mit Lara Ledwa
Mit schwulen Lesbengrüssen
Das Lesbische Aktionszentrum Westberlin (LAZ)



Die Genderwissenschaftlerin Lara Ledwa hat die Ordnerregale zum LAZ – einer der ersten Lesbengruppen in der BRD – im Spinnboden Lesbenarchiv durchforstet und entstanden ist ein Buch, welches aus queer-theoretischer Perspektive die lesbisch_feministischen_antikapitalistischen Politiken des LAZ in den 1970er Jahren würdigt und auf Potenziale sowie Problemstellungen für gegenwärtigen Aktivismus hin befragt.

(Buchherausgabe im Psychosozaial Verlag, 2019)

• Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
• Ab 19:30 Uhr gibt es veganes! Essen für Alle auf Spendenbasis.

Anarchistische Infocafé
Montag, 10.2.2020 / 20:00 Uhr

Input & Diskussion von anarchist black cross – abc berlin
zum Anarchist Defend Fund (ADF)


Nach einem kurzen Input wollen Freund*innen von abc berlin gemeinsam mit euch darüber diskutieren, welche Rolle der ADF in unserem Umgang mit Repression spielen kann.
Könnte der Fond eine Alternative zur Roten Hilfe darstellen? Oder einen Rahmen bieten, in dem wir Anti-Rep-Arbeit und Solidarität international umsetzen können? Kann die Verteilung von Geldern über Landesgrenzen hinweg, eine Grundlage für neue Vernetzung und Organisierung bieten? Oder steht sie ihr gar im Weg?


• Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
• Ab 19:30 Uhr gibt es veganes! Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sinema Jazeera
Dienstag, 4.2.2020 / ab 20:00 Uhr



“My Marlon and Brando / Gitmek: Benim Marlon ve Brandom”

Roadmovie, Türkei 2008 , Regie: Huseyin Karabey türkisch/ engl. mit dt. UT
92 Minuten

Die wahre Geschichte einer Liebe zwischen den Fronten des Irakkrieges: Die Schauspielerin Ayça Damgaci führt von Istanbul aus eine Fernbeziehung mit dem kurdischen Kollegen Hama Ali Khan, dem irakischen B-Movie- und Superman-Darstelller, den sie bei einem Dreh kennengelernt hat.
   Über Telefongespräche und Hama Alis Liebes-Videobotschaften führen sie mehr als drei Jahre lang eine Beziehung über die Grenzen hinweg, bis die USA in den Irak einmarschieren und das Land in Gewalt versinkt.
   Als der Krieg beginnt, beschließt sie, lieber bei ihm sein zu wollen und unternimmt eine mühsame Reise durch Kurdistan, die sie im Taxi über den Irak bis in den Iran führt. Sie wartet überall dort, wo auch nur der Hauch einer Chance besteht, dass er die Landesgrenze überschreiten kann, um zu ihr zu gelangen. . .

• Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.
• Eintritt: Spende