27.Januar 2020, 20.15 h Anarchistisches Infocafé + Kollektivbibliothek

Οι Παρτιζάνοι των Αθηνών

The partisans of Athens

(2018, 72 min, Greece), greek with english subtitles/

Xenofon Vardaros + Yannis Xydas.

Diese Film-Dokumentation zeigt die Geschichten von 14 Menschen während der Nazi-Besetzung Griechenlands. Auf Grundlage der Erinnerung von vierzehn Menschen an die Zeit des 2. Weltkriegs in Athen, entstand ein Film über das kollektive Gedächtnis, den Kampf eines Volkes gegen italienische Faschisten, deutsche Nazis und ihre griechischen Kollaborateure.

Augenzeugenberichte veranschaulichen den antifaschistischen Kampf der Athener von der Zeit der grossen Hungersnot 1941-42 bis zur Befreiung Athens.

Der Film fand grosse Beachtung auf dem Workers Unite Film Festival 2018 in New York City. Er besticht durch seltenes Archivmaterial, dem vibrierenden Sound der griechischen Indie-Gruppe drog_A_tek

The Partisans of Athens is a new documentary about the Resistance during the Nazi Occupation of Athens (1941-1944). Fourteen people recall memories from that period.

The film is about collective memory, about an entire people’s struggle against Italian Fascists, German Nazis, and their Greek collaborators. Based on the testimonials of those who took part in the resistance, The Partisans of Athens sheds light on stories of struggle from the period of the great famine of 1941-42 to the liberation of Athens.

The 14 protagonists create a mosaic of experiences, struggles, and expectations of men and women who chose to stand against defeatism and collaboration with Nazism. Including rare archival material, the original music score of drog_A_tek and footage of historic neighborhoods in today’s Athens.

19.30 h Food (Küfa) – very nice.

Sinema Jazeera Dienstag, 21.1.2020 / ab 20:00 Uhr

Silvered Water / Ma’a al-Fidda – Syrien 2014
Dokumentarfilm von Wiam Simav Bedirxan, 1001 Syrer*innen und Ossama Mohammed
Musik: Noma Omran. arab. mit dt. UT, 92 Minuten

Als der Arabische Frühling im Februar 2011 auch in Syrien anbrach, dauerte es, bis die Bilder der Aufstände die internationalen Medien erreichten. Ausländischen Journalist*innen wurde das Betreten des Landes verboten, die Arbeit ihrer syrischen Kolleg*innen wurde zensiert. So waren es vor allem Amateur*innen, die die Vorgänge in Syrien dokumentierten. Sie filmten mit kleinen Digitalkameras und Handys und verbreiteten die Videos über YouTube und Facebook.
Für diesen Film reihte der Regisseur, der seit Mai 2011 im Exil lebt, unzählige dieser Aufnahmen aneinander und erzählt so den Verlauf der Revolution: von einem friedlichen Aufstand hin zu einem Bürgerkrieg. Die Bilder zeigen Demonstrationen, Straßenschlachten, Folterungen, tote Zivilist*innen und mordende Soldat*innen aus schockierender Nähe.
Aus der Mitte dieser apokalyptischen Welt heraus kommt es zur wundersamen Zusammenarbeit mit einer kurdischen Lehrerin im zerbombten Homs. Ohne ihren Mut, ohne ihre eigenen gefilmten Bilder und ihre ungebrochene Menschlichkeit wäre dieses todtraurige Meisterwerk aus der Hölle des gegenwärtigen Nahen Ostens schier undenkbar, unsehbar.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

Samstag, 18.1.2020, 18:30 Uhr Soli-Abendessen für die Ausstellung- “Kamerun was nun – Ausstellung gegen das Verschweigen”

Offenes Soli-Abendessen für die Ausstellung “Was nun, Kamerun? – Ausstellung gegen das Verschweigen”. Die Wanderausstellung thematisiert den weitgehend verschwiegenen Bürgerkrieg zwischen der Zentralmacht Kameruns und den Menschen in der anglophonen Region und klärt über Geschichte, Hintergründe und den aktuellen Stand des Konflikts auf. Dabei spielt auch die besondere Verbindung von Deutschland und Kamerun über ihre koloniale Vergangenhei t eine Rolle.
Nach dem Essen mit leckerer internationaler veganer Küche stellen wir das Ausstellungsprojekt vor und stehen für Fragen zum Konflikt in Kamerun zur Verfügung.
Eure Spenden kommen der Ausstellung zugute.

Anarchistische Infocafé Montag, 13.01.2020 / 20:05 h

Frauen bildet Banden

Eine filmische Spurensuche zur Geschichte der Roten Zora

Dokumentarfilm des FrauenLesben – Filmcollectifs LasOtras zur feministischen Militanz der 70er und 80er in der BRD (Berlin 2019, 75 Min.)

Im Anschluss freuen wir uns auf ein Gespräch mit einer der Regisseurinnen.

Die »Rote Zora« war in den 1970er und 1980er Jahren eine feministische, militante FrauenLesbengruppe in der BRD, die aus dem Kontext der Revolutionären Zellen hervorgegangen ist. Zentral waren die Selbstermächtigung der FrauenLesben und der Bruch mit der zugeschriebenen Friedfertigkeit. Ihre Aktivitäten richteten sich u.a. gegen die alltägliche Gewalt gegen Frauen, gegen Gen- und Reproduktionstechnologien, Bevölkerungspolitik und internationale Ausbeutungsbedingungen als Ausdruck patriarchaler Herrschaft.

Erzählungen von verschiedenen Zeitzeuginnen, Interviews mit einer Historikerin und ehemaligen Zoras lassen die Geschichte der „Roten Zora“ und der damaligen Frauenbewegung wieder lebendig werden. Historische Aufnahmen der Frauen- und Studentinnen*bewegung in der BRD bringen Erinnerungen an die damaligen Kämpfe zurück. FrauenLesben aus anderen Ländern berichten über ihre Begegnung mit dieser Politik heute.
Der Film zeigt, dass viele Themen heute noch hoch aktuell sind, und bietet Diskussionsstoff zum heutigen Umgang mit dieser Geschichte.

• Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
• Ab 19:30 Uhr gibt es veganes! Essen für Alle auf Spendenbasis.