Anarchistische Infocafé
Montag, 23.7.2018 / 20:00 Uhr

“Born in Flames”
USA 1983, Regie: Lizzie Borden, Sprache: engl., 90 Min.

Zehn Jahre nach einer sozialistischen Revolution in den USA hat sich in diesem alternativen Amerika für Frauen nichts geändert: Unterdrückung, alltägliche Diskriminierung, sexuelle Übergriffe, Doppelbelastung – den Frauen reicht es. Sie verbünden sich quer zu sozialen, ethnischen, kulturellen, sexuellen Identitäten und nehmen den Kampf auf…
Der Film stellt die Frage, ob die Unterdrückung der Frauen jemals, in einem irgendwie gearteten sozialen System, ein Ende finden wird. Die Antwort ist eindeutig: die Frauen greifen zu den Waffen…

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Anarchistisches Infocafé
Montag, 9.7.2018 / 20:00 Uhr


“Erzählungen über G20”
Zwei Dokumentationen zum G20-Gipfel vor einem Jahr (mit Popcorn).

Die erste Doku heißt „Die schwarze Gewalt“, dauert knapp 45 Min. und wurde Anfang Juni in der ARD ausgestrahlt. Es handelt sich dabei um eine Propagandadokumentation für die „SoKo schwarzer Block“. Die zweite Dokumentation heißt „Aussage gegen Aussage“, dauert eine halbe Stunde, kommt aus aktivistischer Ecke und beschäftigt sich vor allem mit dem illegalen Verhalten des Staates und v.a. der Polizei während des G20. Wir wollen beide Dokus gemeinsam schauen, und anschließend diskutieren: Welche Erzählungen über Hamburg werden präsentiert? Wie können wir auch über einen längeren Zeitraum unsere Gegenerzählung aufrecht erhalten?

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sinema Jazeera
Dienstag, 3.7.2018 / ab 20:00 Uhr

“The last friday”

Jordanien 2011, Regie: Yahya Alabdallah
arab. mit dt. UT, 89 Minuten

Ein jordanischer Taxifahrer, der die Wechselfälle des Lebens mit stoischer Gelassenheit nimmt, hat eine Operation in wenigen Tagen, ohne zu wissen, wie er das Geld dafür aufbringen soll. Durch seine Spielsucht hat er alles verloren: Seine Frau, sein Geld, seine Arbeit.
Lakonisch inszeniert, getragen von schwarzem Humor sowie intensiven Bezügen zu den sozialen Gegensätzen des Landes, gewährt der Film Einblicke in den arabischen Alltag und zeigt einen Underdog, dem wenig Handlungsspielraum bleibt.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit kühlen Getränken und veganen Schnittchen.
Eintritt: Spende.