Anarchistische Infocafé
Montag, 13.5.2019 / 20:00 Uhr

“Was ist Adbusting?”
Wir laden ein zur Analyse, Buchvorstellung und Diskussion.

Adbusting bezeichnet eine Aktionsform, bei der öffentliche Werbeflächen manipuliert werden. Die Variationen der Adbustings reichen von offensichtlichen Störelementen bis hin zu raffinierten Fälschungen: Im Ergebnis wirbt die Bundeswehr etwa für’s Töten oder ein Model kommentiert genervt sexistische Kleiderordnungen – auf Werbeflächen, die eigentlich für das Gegenteil bestimmt waren. Solche Praxen hat der BBSC die letzten Jahre dokumentiert und nun in Bilderbuch-Form mit zusätzlichen Analysen aufbereitet. Was ist der Berlin Buster’s Social Club?
Der BBSC ist ein loser Zusammenschluss von Fotograf*innen, die sich der Dokumentation von Adbustings verschrieben haben. Neben der nun vorgelegten dokumentarischen Arbeit bieten sie auch Workshops und Vorträge zum Thema an. Gegen eine Spende ist das Buch erhältlich.
bbsc.blackblogs.org

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

UNFRAMED FESTIVAL 2019_program_online version

UNFRAMED FESTIVAL

25th – 28th April 2019

UNFRAMED FESTIVAL

25th – 28th April 2019

http://www.unframedfestival.de/

STAY UNFRAMED –
LET’S RAISE THE DEBATE*

Welcome to the fourth edition of the Unframed Festival titled

“MATTER OF WORDS”

As unframed people, we want to focus on socio-political debates, that are struggling to exist in our societies.

It is not about convincing people but about collecting material to stimulate critical reflection, for those who are interested. It is a space to gather as individuals and to discuss the pluralities of transformation in society.

The Topic of this year, MATTER OF WORDS, will go from the spoken self-empowerment, to the strength through languages of a group. From the power of words into radical definitions, to the power of words that cradle us. From the words we blind ourselves with, to the ones that brand us forever. From the words that are banned by societies, to the ones that are(miss)- used for propagandas. From the silence of oppressive violences, to the noise left by liberating actions. And much more.

We may not understand all of them, we may leave with more questions than we came with – that’s okay

* +++++++ We do not tolerate any kind of sexism, racism and other forms of discrimination ++++++++ 

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Seid Willkommen zum vierten Unframed Festival mit dem Titel

“WortAngelegenheiten”

Als Unframed Menschen wollen wir sozio-politischen Debatten eine Bühne geben, die in unseren Gesellschaften um Anerkennung kämpfen. Dabei wollen wir keine vollendeten Anleitungen vorgeben, sondern (Denk-)Material sammeln und kritische Reflexionen anregen. Das Unframed Festival bietet Raum zusammenzukommen, sich als Gemeinschaft zu formieren und so die Vielfältigkeit von Transformationen in unseren Gesellschaften sichtbar zu machen und zu diskutieren.Fitokat56

Mit dem Thema WortAngelegenheiten werden wir über Wörter als Mittel zur Selbstbestimmung und Repression sprechen. Wir ergründen die Macht der Sprache, als Form, die radikale Kämpfe führt, die Gemeinschaft schafft und die uns für immer prägt. Wir umkreisen Worte die tabuisiert sind und die für Propaganda missbraucht werden. Wir sprechen über die Stille repressiver Gewalt und den Lärm befreiender Prozesse – und allem was dazwischen liegt.

Vielleicht verstehen wir nicht alles und vielleicht gehen wir mit mehr Fragen als wir gekommen sind – aber das ist in Ordnung so.

++++++++Wir tolerieren keinerlei Art von Sexismus, Rassismus und anderen Formen der Diskriminierung+++++++

Anarchistische Infocafé
Montag, 22.4.2019 / 20:00 Uhr

Lesbos, Ägäische Insel, Fluchtroute, EU Außengrenze, Prison Island?
Ein aktueller Bericht aus Lesbos und über das Projekt Mare Liberum.

10 Jahre nach dem Antira-Camp in Lesbos, 4 Jahre nach dem Beginn der sogenannten “Flüchtlingskrise” und genau 3 Jahre nach dem Inkrafttreten des EU-Türkei Deal, ist die Insel zusammen mit den anderen ägäischen Inseln zwar aus der internationalen Öffentlichkeit etwas verschwunden, aber immer noch für viele Geflohene eine Etappe auf dem Weg. Noch immer sterben Menschen bei der Überquerung des Meers, noch immer gibt es Moria, das dauerhaft überfüllte Lager in dem viele Leute Monate und Jahre verbringen, weil ihnen seit dem EU-Türkei Deal die Weiterreise auf’s Festland verwehrt ist.
Es gibt heute viele internationale Akteure auf der Insel, Aktivist*innen, NGOs und andere Organisationen, die sehr unterschiedliche Profile haben und ein dichtes Netz aus Strukturen bilden, die eigentlich diese Grenze und alle anderen Grenzen abschaffen wollen, und doch seit Jahren damit und drum herum agieren… So auch Mare Liberum, ein Projekt das mit einem Schiff Menschenrechtsbeobachtungen in der Ägäis leistet.
https://mare-liberum.org/de

Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Anarchistische Infocafé
Montag, 8.4.2019 / 20:00 Uhr

Carlos Marighella – Dokumentation

“Marighella” (Brasilien 2011, 96 Min., portug. mit engl. UT, R.: Isa Grinspum Ferraz)

Einer der bekanntesten linken Widerstandskämpfer*innen der 60er Jahre in Brasilien. Carlos Marighella war Staatsfeind Nummer eins der brasilianischen Militärdiktatur. Der kommunistische Anführer wurde Opfer des Gefängnisses und der Folter, war Autor des weltweit übersetzten „Handbuchs der Stadtguerilla” – Sein Leben war ein Akt des Mutes und Widerstands.
Seine Nichte Isa Grinspum Ferraz porträtiert mit dieser Dokumentation Marighellas Leben, das er dem Widerstand gegen die brasilianische Militärdiktatur widmete.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.

Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Carlos Marighella (5 December 1911 – 4 November 1969) was a Brazilian Revolutionary and writer.

Carlos Marighella was one of the leading figures of the armed resistance against the military dictatorship that ruled Brazil from 1964 to 1985. He was co-founder of the Ação Libertadora Nacional (ALN), which became the largest and most important organization of armed resistance in Brazil. Marighella’s most famous contribution to guerrilla literature was the Minimanual of the Urban Guerilla (Handbuch des Stadtguerillos), consisting of advice on how to disrupt and overthrow an authoritarian regime aiming at revolution. The theories laid out in both books have greatly influenced contemporary ideological activism. Unlike Che Guevara, who proposed guerrilla activity in the countryside, Marighela’s theories on urban guerrilla warfare envisaged cities as the source of rebellion. As an advocate of urban guerilla warfare as means to neutralize and defeat political institutions in order to effect radical social change, Marighella’s work was the latest tome in the small library of revolutionary political literature in the 20th century. The Minimanual was influencing revolutionaries around the world, including organizations like the Weatherunderground, Greek N17, the Red Army Faction (RAF) or Red Brigades.

Marighella, um filmde Isa Grinspum Ferraz, 2011, 96 Min, português, english subtitles



Documentário sobre a vida e o legado de Carlos Marighella.
Líder comunista, vítima de prisões e tortura, parlamentar, autor do mundialmente traduzido “Manual do Guerrilheiro Urbano”, Carlos Marighella atuou nos principais acontecimentos políticos do Brasil entre os anos 1930 e 1969, e foi considerado o inimigo número 1 da ditadura militar brasileira. Mas quem foi esse homem, mulato baiano, poeta, sedutor, amante de samba, praia e futebol, cujo nome foi por décadas impublicável? O filme, dirigido por sua sobrinha, é uma construção histórica e afetiva desse homem que dedicou sua vida a pensar o Brasil e a transformá-lo através de sua ação.
Um dos nomes da militancia de esquerda no Brasil dos anos 60, Carlos Marighella atuou nos principais acontecimentos politicos do Brasil entre os anos 1930 e 1969 e foi considerado inimigo da ditadura militar brasileira. Lider comunista, vitima de prisoes e tortura, parlamentar e autor do ‘Manual do Guerrilheiro Urbano’. Dirigido por sua sobrinha Isa Grinspum Ferraz, ‘Marighella’ busca ser uma construcao historica e afetiva desse homem que dedicou sua vida a pensar o Brasil e a transforma-lo atraves de sua acao.

Anarchistische Infocafé
Montag, 25.3.2019 / 20:00 Uhr

Dokumentarfilm “Pre-Crime”

2017, Regie: Matthias Heeder & Monika Hielscher
Sprache: deutsch, 86 Minuten

Die Dokumentation Pre-Crime schaut hinter die Kulissen des Predictive Policing, bei dem durch die Analyse von Falldaten die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Straftaten berechnet wird. Anhand dieser Berechnungen entscheiden sie dann über Taktiken, polizeiliche Mittel usw.
Analyse-Softwares, markierte Risikogebiete und Personenlisten flimmern über die Monitore der Polizei von heute. Big Data dient dabei als Quelle, die wir selbst kontinuierlich mit Informationen füttern. In Chicago, London, Paris und Berlin werden Polizeiermittler*innen und Datenanalyst*innen, aber auch Betroffene dieser nach Science-Fiction klingenden aber real existierenden Polizeiarbeit gezeigt.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sinema Jazeera
Dienstag, 19.3.2019 / ab 20:00 Uhr

BDS-Berlin ist heute zu Gast und zeigt im Rahmen der diesjährigen “Israeli Apartheid Week” (IAW), diesmal unter dem Motto “Stop Arming Colonialism”, den Dokumentarfilm

“The Lab – Zur politischen Ökonomie der israelischen Rüstungsindustrie”
Israel 2013, R.: Yotam Feldmann, hebr./ engl. mit dt. UT, 60 Min.

Der Film zeigt, wie der Staat Israel sein militärisches Knowhow, das er in den besetzten palästinensischen Gebieten und durch die Gaza-Kriege gewonnen hat, für seine internationale Stellung als Produzent von Waffen und Sicherheitstechnologie nutzt. Die Einsätze mit neuen Waffen werden gefilmt, um zu beweisen, wie einsatzfähig die Produkte sind, um ihnen das Siegel “war-proved” geben zu können, ein hervorragendes Qualitätsmerkmal unter internationalen Waffenhändlern. Feldman konzentriert sich nicht auf die Auswirkungen der Besatzung, sondern fragt nach denen, die – weltweit – davon profitieren und den Kriegszustand aufrechterhalten.
Mit anschliessender Diskussion.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit Getränken und Knabbereien. Eintritt: Spende.

Anarchistische Infocafé
Montag, 11.3.2019 / 20:00 Uhr


“Verschärfung der Polizeigesetze”

Infoveranstaltung mit Tom Jennissen (Rechtsanwalt, Redakteur Cilip / Bürgerrechte und Polizei)

Nachdem die große Koalition in den letzten Jahren eine Vielzahl von Verschärfungen verschiedener Sicherheitsgesetze durchgepaukt haben, ziehen die Bundesländer nun mit großem Eifer nach und verschärfen insbesondere ihre Polizeigesetze.
Doch auch der Widerstand gegen die Verschärfung von Polzeigesetzen war noch nie so groß. Nachdem in Bayern überraschend Zehntausende gegen die Verschärfung des dortigen Polizeiaufgabengesetzes auf die Straßen gegangen sind, haben sich in allen betroffenen Ländern Bündnisse gebildet, die sich dem laut und sichtbar entgegenstellen.
Auch in Berlin wird seit Anfang des Jahres öffentlich eine Verschärfung des ASOG diskutiert und das Volksbegehren für mehr Videoüberwachung liegt zur Prüfung beim Verfassungsgerichtshof.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sinema Jazeera
Dienstag, 5.3.2019 / ab 20:00 Uhr

Bericht und Diskussion über den Prozess gegen die Humboldt3

Am Montag, dem 4.3.2019, stehen drei Aktivist*innen – Ronnie Barkan und Stavit Sinai aus Israel und Majed Abusalama aus Gaza – in Berlin vor Gericht. Angeklagt sind sie wegen einer Protestaktion bei einer Veranstaltung der Deutsch-Israelischen Gesellschaft mit der israelischen Knessetabgeordneten Aliza Lavie an der Humboldt Universität. Dies ist Teil einer auch in Deutschland zunehmend erfolgreichen Kampagne, Kritik an der Apartheidspolitik Israels gegenüber den Palästinenser*innen durch Antisemitismusvorwürfe mundtot zu machen und zu kriminalisieren.
Wir werden über den Prozess berichten und mit den drei Aktivist*innen diskutieren, wie dieser Kampagne begegnet werden kann, die sowohl von den israelischen Verbrechen gegen internationales Recht und die Menschenrechte als auch von wirklichem Antisemitismus ablenkt und ein Angriff auf die Meinungsfreiheit ist.
https://t.co/1EEUywAd3b

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit Getränken und Knabbereien.
Eintritt: Spende.

Anarchistische Infocafé
Montag, 25.2.2019 / 20:00 Uhr

Verbot linksunten. Verbot Rote Hilfe?
Diskussionsveranstaltung mit einem Aktivisten der Roten Hilfe

Verbotsandrohung gegen die Rote Hilfe, ein Verbot von linksunten.indymedia, neue Polizeigesetze – wie gehen wir mit dem Repressionsdruck um? Welche Strategien stehen uns zur Verfügung und wie
können wir trotz des Drucks der Repressionsorgane handlungsfähig bleiben?

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Anarchistische Infocafé
Montag, 11.2.2019 / 20:00 Uhr

Digitaler Tsunami?
Veranstaltung zu neuen digitalen Fahndungsmethoden

Viele der neuen Methoden wurden mit der Begründung eingeführt, den Terrorismus bekämpfen zu wollen. Erwartungsgemäß wurde dieser Zweck ausgebaut und trifft mittlerweile auch linke Aktivist*innen. In der Veranstaltung gibt Matthias Monroy einen Überblick über neue digitale Fahndungsmethoden und Beispiele, wo diese bereits eingesetzt werden. Über die Gegenwehr können wir dann gemeinsam beraten.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.