Sinema Jazeera
Dienstag, 3.12.2019 / ab 20:00 Uhr

Zusammen mit dem Kollektiv “La Recollectiva” zeigen wir den Film

“Roots of Resistance” – “Wurzeln des Widerstands”

Palästina/Barcelona 2017, Regie: Sara M./La Recolectiva
arab./engl. mit engl. UT, 60 Min.

Seit tausenden von Jahren garantiert der Anbau von Oliven das Leben in Palästina. Seit der Gründung des Staates Israel im Gebiet des historischen Palästina 1948 ist die palästinensische Bevölkerung, die sich seit Generationen um die Oliven kümmert, mit der Zerstörung ihrer Bäume und damit eines wichtigen Teils ihrer Kultur und ihres Lebensunterhalts konfrontiert. Palästinenser*innen leisten täglich Widerstand gegen diesen Kolonialismus. “Roots of Resistance” von La Recolectiva dokumentiert die Geschichte und den Widerstand aus Sicht palästinensischer Familien und Aktivist*innen.

La Recolectiva ist eine autonome Gruppe in Katalonien, die Kampagnen und Aktivitäten der Solidarität und des Widerstand für Palästina organisiert. Ihr Hauptziel ist es, jedes Jahr Brigaden nach Palästina zu bringen, die palästinensische Familien während der Ernte unterstützen.

• Anschliessend Gespräch mit Aktivist*innen von La Recolectiva und IWPS-International Women for Peace and Solidarity.
• Desweiteren gibt uns die Gruppe “Palestina spricht” ein update zur aktuellen Situation in Gaza/Palästina.

• Der Tresen ist ab 19:30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

– – – english – – –

Together with the collective “La Recolectiva” we show the movie

“Roots of Resistance”

Olives have been the guarantors of life in Palestine for thousands of years. Since the state of Israel was created in the territory of historical Palestine in 1948, the Palestinian inhabitants, who have been taking care of the olives for generations, are faced with the destruction of their trees and their livelihoods and culture connected to it. Palestinians resist this colonialism on a daily basis. With this documentary, La Recolectiva proposes a reading of history and popular struggles, through the testimonies of Palestinian families and activists.

La Recolectiva is an autonomous group of activists based in Catalonia that organizes activities and campaigns of solidarity and resistance with Palestine. Their main goal is to bring brigades every year to Palestine to support Palestinian families during the olive harvest.

• Afterwards talk with activists of La Recolectiva and IWPS-International Women for Peace and Solidarity.
• Furthermore, the group ‘Palestine speeks’ gives us an update on the current situation in Gaza/ Palestine.

• The bar is open from 7:30 pm, with vegan slices and snacks.

Anarchistische Infocafé
Montag, 25.11.2019 / 20:00 Uhr

Aktueller Bericht zu Lesvos und zur Menschenrechtsbeobachtung in der Ägäis auf der Mare Liberum

Die Grenze zwischen der Türkei und den &Ä ;gäischen Inseln ist immer noch die Gegend mit den meisten ankommenden Booten, trotz den Auswirkungen des EU-Türkei-Abkommens, das in den dreieinhalb Jahren seit Abschluss des Vertrags, die Überquerung und die Situation auf den Inseln extrem verschlechtert hat. Lesvos – ein “Prison Island” – der Hotspot Moria – erlangte traurige Bekanntheit in internationalen Medien als das Camp mit den schlechtesten Bedingungen – ist kein geschlossenes Camp, aber die Insel ist zu einem Gefängnis geworden. Der Versuch der europäischen Migrationspolitik die Grenze möglichst weit zu externalisieren ist hier überall sichtbar.

Mare Liberum beobachtet mit einem eigenen Schiff die Lage der Menschenrechte in der Ägäis. Das Schiff ist vor der Küste der Insel Lesvos präsent mit der Idee, dass sich die Anwesenheit eines unabhängigen Beobachters die Situation ber eits verändert, und um die aktuelle Situation an dieser europäischen Grenze zu dokumentieren und zu veröffentlichen.

Die Veranstaltung ist ein aktueller Bericht aus Lesvos und eine Vorstellung des Projekts Mare Liberum.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sinema Jazeera
Dienstag, 19.11.2019 / ab 20:00 Uhr

Zusammen mit dem Kollektiv ‘Solidarity with Kashmir’ zeigen wir heute den Film

“Jashn-e-Azadi – How We Celebrate Freedom”

Indien 2007, Regie: Sanjay Kak
kashmiri/urdu/english + engl. UT, 138 Min. / 2 parts


Die Dokumentation berichtet über den langjährigen Freiheitskampf im Kashmir-Tal, einer Region zwischen Indien und Pakistan, die seit vielen Jahrzehnten militärisch besetzt ist. Aktuell wurde im August 2019 dem Bundesstaat Jammu und Kashmir die Autonomie und die Sonderrechte für Muslim*innen von der Indischen Regierung entzogen. Seither ist diese Region weitgehendst von der Aussenwelt und von Kommunikationsnetzen abgekoppelt.
• Das Kollektiv freut sich auf eine anschliessende Diskussion.
Sprache ist englisch und deutsch.
• Der Tresen ist ab 19:30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

— english —
The documentary records the long-standing struggle for freedom in the Kashmir valley, a region between India and Pakistan that has been under military occupation for many decades. Shot and edited between 2004 – 2007, Jashn-e-Azadi poses the question of the meaning of freedom to the turbulent landscape of Kashmir as India celebrated the 60th anniversary of its Independence in 2007. Twelve years later, the site of Kashmir remains in the same limbo, the political situation intensified by the rift between the two nations. The screening of Jashn-e-Azadi in today’s context revisits the site of Kashmir and explores the broader meanings of freedom under military occupation.
• This screening is brought to you by the collective Solidarity with Kashmir. The collectives main aim is to create awareness on the issue of Kashmir and create solidarity for the political-economic turmoil in the region.

• The collective is looking forward to a following discussion.
Language is English and German.
• The bar is open from 7:30 pm, with vegan slices and snacks.

 

15.11.: Junkerland in Bauernhand Nr. VI! Soliparty für Umweltaktivist*innen in Honduras – Fiesta de solidaridad por lxs activistas medioambientales en Honduras

Junkerland in Bauernhand Nr. VI
Soliparty für Umweltaktivist*innen in Honduras
15.11.2019, ab 22:00 NY 59 im Bethanien Mariannenplatz 2A, 10997 Berlin-Kreuzberg

10 Jahre sind seit dem Militärputsch in Honduras vergangen, das sind 10 Jahre  Widerstand von indigenen und kleinbäuerlichen Organisationen gegen massiven Landraub durch Bergbau, Wasserkraftwerke und Agroindustrie.

Mit der Soliparty rufen wir zu internationaler Solidarität mit den Aktivist*innen in Honduras auf, die sich gegen die Unternehmen und die korrupte Regierung wehren. Dafür werden sie kriminalisiert, verfolgt, verhaftet und ermordet, wie dies aktuell in Guapinol, Dpt. Colón der Fall ist. Wegen der Proteste gegen ein Bergbauprojekt in einem Naturschutzpark wurden 7 Personen festgenommen und in ein Hochsicherheitsgefängnis gebracht.

Mehr Informationen: https://hondurasdelegation.blogspot.com/

Party mit Fotoausstellung, Live-Musik und Djs.
New Yorck 59 im Bethanien Mariannenplatz 2A, 10997 Berlin-U Görlitzer Bahnhof, Kottbuser Tor; S Ostbahnhof Bethanien-Südflügel, Eingang rechts

Soliparty für Umweltaktivist*innen in Honduras, mit:

• Fotoausstellung “10 Jahre Widerstand seit dem Militärputsch in Honduras”,
• Live-Musik Nicolás Miquea (Liedermacher)
• Djs :
◦ Bony Selektor (Cumbia-Latinfusion) /
◦ Kollektiv Paranormal Unfall (Uk Bass, House,Techstep)
◦ NG Selecta (Reggae,Dub-Bassmusic)
◦ Dj Tamson (HipHop, Cumbia)

• Solyverlosung mit Überraschungspreisen!!

*********************************************************************************************
Junkerland in Bauernhand Nr. VI
Fiesta de solidaridad por lxs activistas medioambientales en Honduras.
+ exposición sobre los 10 años de resistencia desde golpe de Estado en Honduras, Música en vivo y Djs.
15.11.2019, desde las 22:00 horas en la casa proyecto NY 59 im Bethanien
Mariannenplatz 2, 10997 Berlin-Kreuzberg.

Han pasado 10 años desde el golpe militar en Honduras, 10 años de resistencia de las organizaciones indígenas y campesinas contra el acaparamiento masivo de tierras, la minería, las represas hidroeléctricas y la agroindustria.

A través de esta acción hacemos un llamado a la solidaridad internacional con lxs activistas defensorxs del medio ambiente que luchan contra las grandes corporaciones y el gobierno corrupto en Honduras. Por esto son criminalizados, perseguidos, arrestados y asesinados, como ocurre actualmente en la región de Guapinol, Dpt. Colón. Debido a las protestas contra un proyecto minero en una reserva natural, 7 personas fueron arrestadas y llevadas a una prisión de máxima seguridad.

Mas informacion en castellano: https://cadeho.blogspot.com/

Fiesta de solidaridad por lxs defensorxs del medio ambiente en Honduras, con :

• Exposición “10 años de resistencia desde golpe de Estado en Honduras”
• Live-Musik Nicolás Miquea (Liedermacher)
• Djs
◦ Bony Selektor (Cumbia-Latinfusion) /
◦ Kollektiv Paranormal Unfall (Uk Bass, House,Techstep)
◦ NG Selecta ( Reggae,Dub-Bassmusic)
◦ Dj Tamson (HipHop, Cumbia)
• Soli-Tómbola con premios sorpresa!!

New Yorck 59 im Bethanien Mariannenplatz 2A, 10997 Berlin-U Görlitzer Bahnhof, Kottbuser Tor; S Ostbahnhof Bethanien-Südflügel,(Entrada derecha)

Sinema Jazeera
Dienstag, 15.10.2019 / ab 20:00 Uhr

In Dersim, Türkei-Kurdistan, hat am 1. Oktober der Prozess gegen den

kurdischen Regisseur Kazim Öz begonnen.

Ihm wird unter anderem vorgeworfen, auf Anweisung einer Organisation an der Beerdigung des Gründungsmitgliedes der PKK, Sakine Cansiz, in Paris teilgenommen zu haben.
Wir zeigen heute seinen ersten Spielfilm aus dem Jahr 2001.

“Fotograf” – Türkei-Kurdistan
R.: Kazim Öz, türk./ kurd. mit dt. UT, 66 Minuten

Zwei jüngere Männer lernen sich auf der Busreise von Istanbul nach Kurdistan kennen. Obwohl beide das Ziel ihrer Reise voreinander verbergen, entwickelt sich zwischen Faruk und Ali eine Art von Vertrautheit. Zwischen Schlaf und Wachen der nächtlichen Fahrt teilen sie Zigaretten und freundschaftliche Bekenntnisse. Der eine wird in Kurdistan seinen Militärdienst antreten, der andere sich dem Kampf um die Unabhängigkeit der Kurd*innen, der Guerilla anschließen. . .

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien. Eintritt: Spende.

Anarchistische Infocafé
Montag, 28.10.2019 / 20:00 Uhr

Freund*innen vom “Bündnis Rheinmetall Entwaffnen” und “Gemeinsam Kämpfen” werden einen Vortrag über die verschiedenen Machenschaften von Rheinmetall halten.

Es geht um Rüstungsexportverbote in Kriegs- und Krisengebiete, wie diese umgangen werden und sich Rheinmetall somit auch aktiv an Flucht, Folter, Misshandlung und Tod beteiligen.
Desweiteren werden sie über das zweite “Rheinmetall Entwaffnen” – Camp in Unterlüß berichten und mit uns diskutieren wie wir auch in Zukunft Rheinmetall und allen Menschen, die von der Arbeit dort profitieren, zeigen können, dass wir ihre menschenverachtenden Machenschaften nicht länger hinnehmen werden. Der Krieg beginnt hier! Also lasst ihn uns hier stoppen!

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen. Ab 19:30 Uhr gibt es veganes Essen für Alle auf Spendenbasis.

Anarchistische Infocafé
Montag, 14.10.2019 / 20:00 Uhr


Wir wollen gemeinsam den Historischen Dokumentarfilm “Allein machen sie dich ein” über die Besetzung und den Kampf um den Erhalt des Georg von Rauchhauses , Mariannenplatz 1a durch junge Arbeiter*innen, Lehrlinge, Schüler*innen und Jugendliche auf der Suche nach einem selbstbestimmten Leben anschauen. Ein Dokument der 70er Jahre mit Musik von Ton Steine Scherben. Bei Bedarf kann anschließend gemeinsam über die jüngsten Besetzungen in Berlin diskutiert werden. Wie haben wir alle die TuMalWat-Aktionstage erlebt und welche Fragen sind noch offen.
Kommt vorbei und bringt eure Freund*innen mit.

Wer Lust hat kann gerne ab 17:30 Uhr zum Gemüseschnippeln kommen.
Ab 19:30 Uhr gibt es veganes! Essen für Alle auf Spendenbasis.

Sinema Jazeera
Dienstag, 1.10.2019 / ab 20:00 Uhr

“Zeit der Männer, Zeit der Frauen”

Tunesien 2000, Regie: Moufida Tlatli
arab. mit dt. UT, 87 Minuten

Eine tunesische Frau, Mutter von zwei erwachsenen Töchtern und einem Sohn mit einer Autismus-Störung, kehrt von Tunis auf die Insel Djerba zurück, wo sie aufwuchs und ihre ersten Ehejahre verbrachte.
Dabei erinnert sie sich der wechselvollen Jahre unter dem strengen Matriarchat ihrer Schwiegermutter und der alljährlichen Wiederkehr ihres Mannes, der, wie fast alle Männer der Insel, elf Monate im Jahr in Tunis arbeitet.
Sie erkennt, daß sie selbst für ein eigenbestimmtes Leben kämpfen muß. Mit ihren Kindern sucht sie nach einem Weg, den starren Fesseln der Tradition zu entkommen.
Komplex strukturierter Frauenfilm, der über ein dichtes Geflecht aus Rückblenden, Träumen und Reflexionen ein differenziertes Bild des Lebens in Tunesien zeichnet.

Der Tresen ist ab 19.30 Uhr offen, mit veganen Schnittchen und Knabbereien.

Presentation

Buchvorstellung:

Fighting for Spaces, Fighting for our lives

Friday 27th September  – 8.15 pm

with special guests from Kobenhavn / Denmark

the talk will be in english

While waves of repression against squatters seem to spread across Europe, the book provides glimpses into a diverse and multi-faceted movement, with accounts from local struggles, experiences of repression and stories of the collective forms of life which grow out of squatted space from various cities and countries“ .

SqeK_Fighting_for_spaces_web-474x390.jpg